Ihr Spezialist für Brieftauben, Rassetauben, Geflügel und Kaninchen
Auf dem Nationalflug Bourges konnte Ronny Menten erneut mit Spitzenplatzierungen auf sich aufmerksam machen. Seine Jungtaube „Rowen“ gewann den 1. Provinzial Vlaams-Brabant und war der Schnellste gegen 3.024 Jungtauben. Er stammt aus den besten Linien von Gino Clicque, gekreuzt mit einer Taube von Albert Derwa. Diese Verpaarungen bringen bei Ronny seit Jahren erstklassige Nachzucht, die immer wieder mit absoluten Spitzenplatzierungen glänzen. Bereits beim vorherigen Bourges-Flug glänzte er mit dem 3. National gegen 5.261 Alttauben. Insgesamt gelangen 35 nationale Top-100-Platzierungen auf der extremen Mittelstrecke in dieser Saison. Hier zeigt sich die ganze Klasse von Ronny und seinen Tauben.
Das System
Die Jungtauben werden mit der Schiebetürmethode gespielt. Sie werden verdunkelt und später auch noch belichtet. Zur Motivation werden sie vor dem Einsetzen von Ronny zusammengelassen. Vor dem Nationalflug Bourges waren es sogar vier Stunden. In der Vorbereitung setzt Ronny über dem Futter Energie-Öl + Gervit-W + RO 200 ready ein. In der Tränke befindet sich regelmäßig Bt-Amin forte und Rotosal. Perfekte Versorgung dank Röhnfried
Großen Wert legt Ronny auf die tägliche Versorgung mit verschiedenen Gritmischungen: Grit mit Anis, in der Reisezeit Reisemineral, zur Zucht Zucht- & Mausermineral. Dies alles wird ergänzt mit Leckerstein und Topfit Futterkalk.
In der Mauser bleiben die Tauben im Schlag. Für einen perfekten Mauserverlauf kommen hier Hessechol und Pavifac Spezialbierhefe regelmäßig über das Futter zum Einsatz. Dazu kommt in die Tränke täglich Avidress Plus.
Im Frühjahr sorgt eine „Kur“ mit Avidress Plus + Hexenbier für glänzendes Gefieder und eine noch bessere Mauser der Daunen. Sobald das Wetter passt, wird regelmäßig bis 50 km trainiert. In der Saison setzt Ronny auf reichhaltige Futtermischungen. Bei zunehmender Belastung wird dem Futter zusätzlich Energie-Öl + RO 200 ready zugesetzt. Zu Saisonbeginn helfen außerdem Hexenbier und Atemfrei. Sobald in der Saison die Temperaturen ansteigen, kommt in die Tränke regelmäßig Gerwit-W und Rotosal.
Nach der Heimkehr gibt es stets Bt-Amin forte + Elektolyt 3 Plus + Mumm ins Wasser. Nach dem Trennen erhält jede Taube ein K+K-Gold Dragee. Dadurch erreicht Ronny bei seinen Reisetauben die schnellstmögliche Regeneration.
Ronny ist ein sehr ehrlicher und bodenständiger Brieftaubenliebhaber. Er glaubt nicht an Geschichten, sondern nur an gute Tauben, harte Arbeit und an ein gut funktionierendes System. Bei Ronny wird auf jedes Detail geachtet. Fleiß und Pünktlichkeit stehen hier an erster Stelle, denn Brieftauben sind seine große Leidenschaft.
Das System
Die Reisemannschaft wird in klassischer und totaler Witwerschaft gespielt. Während des Winters muss eine Gruppe Weibchen Junge aufziehen und die andere Gruppe nicht. Dies wird allerdings in der nächsten Saison geändert - dann bleiben die Partner der Reisetauben zuhause. Das Training am Haus beginnt bereits Anfang Februar und wird täglich gesteigert. Im Frühjahr bekommen die Tauben eine Kombination aus Avidress Plus und Hexenbier in Form einer mehrtägigen Kur über die Tränke. Durch diese Maßnahme kommen die Tauben in eine exzellente Form und können bereits im März auf bis zu 50 km privat trainiert werden.
Das Versorgungsprogramm mit Röhnfried
Großen Wert wird auf die tägliche Versorgung mit frischen Grit-Mischungen gelegt. Die Basis hierfür besteht aus Grit mit Anis, das während der Reisezeit mit Reisemineral und während der Zuchtzeit mit Zucht und Mausermineral ergänzt wird.
Sobald die Wetterbedingungen gut sind, müssen sie nach Momignies (120 km) und von da an wird die Entfernung immer größer. Die Tauben müssen bei Ronny hart trainieren und benötigen daher auch ein hochwertiges Futter. Sobald die Entfernung zunimmt, erhalten die Tauben häufig Energie-Öl mit RO 200ready über das Futter. Zusätzlich wird auch mehrmals in der Woche Hexenbier oder Atemfrei über das Trinkwasser verabreicht. Gerade am Anfang ist es wichtig, dass sich die Tauben in einer guten Kondition befinden, und dies versucht er mit Röhnfried-Produkten auf natürliche Weise zu erreichen. Im weiteren Verlauf der Saison und vor allem, wenn die Temperaturen steigen, verwendet er gerne jeden Tag Rotosal. Zusätzlich erhalten sie manchmal eine Woche lang Blitzform, dies sorgt nochmals für einen deutlichen Formanstieg. Am Heimkehrtag erhalten sie immer die Kombination aus Bt-Amin Forte, Elektrolyt 3 Plus und Mumm in der Tränke. Darüber hinaus wird das Futter immer mit Gervit-W angefeuchtet und mit K+K Protein 3000 abgetrocknet.
Beste Flüge 2024
08/06 Argenton (545 km) gegen 2.101 Alte: 1-24-50-58
23/06 Sancoins (480 km) gegen 2.217 Jährige: 5-12-13-25, ....
30/06 Argenton (545 km) gegen 1.661 Jährige: 1-3-6-11-20-29-45,...
30/06 Argenton (545 km) National gegen 11.177 Jährige: 4-10-18-25-65,...
Die Saison 2023 brachte Ronny seinen 3. Nationalsieg ein. Nach den Siegen in Bourges gegen 10.111 Jährige und Tulle gegen 10.128 Jährige gewann er nun auch in Aurillac (696 km) den 1. nationalen Preis und war der schnellste von fast 12.000 Tauben. Dieser Sieg wurde mit “OWEN” BE-22-2104005 errungen, dessen Stammbaum den Nationalsieger von Bourges (E. Schepmans) und den Nationalsieger von La Souterraine gegen 17.017 Tauben aufweist. Kurz gesagt, es handelt sich um eine Familie von Gewinnern, die immer wieder erfolgreiche Tauben hervorbringt.
Die Gruppe der Weibchen ist zweigeteilt: sowohl die erste als auch die zweite Gruppe wird im Frühjahr mit den daheim gebliebenen Vögeln gepaart. Es handelt sich um ein System, bei dem ein Vogel mit zwei Weibchen verpaart und motiviert wird. Dieses System hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen und bereits viele Top-Ergebnisse gebracht. Bei der Gruppe, die auf das totale Witwerschaftssystem gesetzt wird, verwendet Ronny das Chaossystem, bei dem die Vögel und Weibchen jede Woche frei wählen können. Jedoch plant Ronny hier einige Änderungen, um sicherzustellen, dass stabile Paare gebildet werden. Dies soll dazu beitragen, das “Feuer” der Tauben für ihre Zellen und ihr Territorium, insbesondere bei den Vögeln, anzuregen.
In Bezug auf die Versorgung verwendet Ronny Röhnfried-Produkte. Er legt großen Wert auf täglich frische Grit-Mischungen. Die Basis besteht aus Grit mit Anis, das während der Reisesaison mit Reisemineral und während der Zuchtzeit mit Zucht- und Mausermineral ergänzt wird.
Während der Mauserzeit, wenn die Tauben auf dem Schlag bleiben, erhalten sie regelmäßig Hessechol und Pavifac Bierhefe über dem Futter, und im Trinkwasser wird täglich Avidress Plus verabreicht.
Im Frühjahr kommen die Tauben mit einer Kombination aus Avidress und Hexenbier im Trinkwasser in Form. Diese Maßnahme verleiht den Tauben weiße Nasen und perfektes Brustfleisch. Im März, wenn sie zweimal am Tag Freiflug erhalten und bis zu etwa 50 km trainiert werden, sind sie gut in Form. Sobald die Wetterbedingungen es erlauben, geht es mit dem Verein nach Momignies (120 km). Von diesem Zeitpunkt an wird die Distanz stufenweise erhöht.
Mit zunehmender Distanz erhalten die Tauben oft Energieöl über das Futter, das mit Ro 200 Konditionspulver getrocknet wird. Anfangs verwendet Ronny auch gelegentlich Hexenbier oder Atemfrei im Trinkwasser. Am Anfang ist es wichtig, dass die Tauben sich in guter Kondition befinden, und er versucht, dies auf natürliche Weise zu erreichen, indem er auf Röhnfried-Produkte setzt. Zusätzlich erhalten sie manchmal eine Woche lang Blitzform, was einen echten Schub bewirken kann.
Nach ihren Flügen erhalten die Tauben immer die Kombination aus Bt-Amin forte, Elektrolyt 3Plus und Mumm. Wenn die Paare nach den Rennen getrennt werden, erhalten sie ein K+K-Gold-Dragee.
Ein großer Teil der Provinzen Flämisch-Brabant und Limburg konnte wegen der Vogelgrippe nicht an den Flügen teilnehmen. Auch Rummen war Teil des „Lockdown“-Kreises, sodass Ronny Menten mehrere Wochen lang nicht an den Flügen teilnehmen durfte. Er startete trotzdem gut in die Saison mit Top-Ergebnissen auf den ersten beiden Nationalflügen: Bourges 31-67-143-250 national gegen 33.410 alte Tauben – 8-29-42-47-158-161-307 national gegen 24.221 Jährige.
Das System mit den Weibchen funktioniert bei mir sehr gut und das möchte ich auch nicht ändern. Sie können sich frei in einem Offenfrontschlag aufhalten. Bei Bedarf können sie durch einen Rolladen abgedunkelt werden, wenn die anderen Tauben draußen sind. Sie kennen das System und wissen, was wir von ihnen wollen. Bei den Vögeln werden wir versuchen, das System zu verbessern, da es bisher etwas chaotisch war. Wir möchten, dass sie ihre eigene Box und ihre Partnerin bekommen. Die Vögel brauchen mehr Ruhe und ihre eigenen Weibchen, wenn sie vom Flug kommen. Ansonsten werden wir so wenig wie möglich in der Betreuung und im Training umstellen – das passiert hier jeden Tag in einem festen Rhythmus.
Es ist wichtig, Vertrauen in die Tauben und in das verwendete System zu haben, dann werden auch Ergebnisse folgen. Ronny und Ilse scheuen als ehemalige Obsthändler nicht vor harter Arbeit und wissen sehr gut, dass man Mut, Glaube und Ausdauer braucht, wenn man etwas erreichen will!
„Alles beginnt mit der Mauser- und Winterzeit, wenn die Tauben ruhen. Sie kommen nicht mehr nach draußen und bleiben Tag und Nacht in der offenen Voliere. Diese ist vorne komplett offen, sodass sie viel Sauerstoff haben. Jeden Tag bekommen sie frischen Grit und werden danach gefüttert. In dieser Zeit bekommen sie täglich Avidress Plus und über das Futter regelmäßig Hessechol, das mit Pavifac-Bierhefe abgetrocknet wird.
Ab Anfang Februar bekommen die Tauben wieder Freiflug. Dann gibt es eine Zeit lang eine Kombination aus Avidress Plus und Hexenbier, ein Spitzenprodukt, das sie schlanker macht und die alten Daunen fallen lässt. Zwei Wochen später müssen sie in die Luft und eine Stunde trainieren, notfalls kommt die Fahne zum Einsatz. Ihren „Job“ müssen sie erst lernen. Dadurch bekommen sie einen guten Grundrhythmus. Im März trainieren sie zweimal am Tag. Im Verlauf der Trainingssteigerung werden sie dann auch regelmäßig bis zu 50 km mit dem Auto gefahren. Wenn sie gut zu Hause ankommen und alles glatt gelaufen ist, fahren sie mit dem Verein nach Momignies 120 km zum ersten Preisflug. Tauben, die hart arbeiten, müssen gut essen. Auf dem Schlag gibt es immer etwas Extrafutter, sie bekommen so viel sie wollen.“
Ronny verwendet gerne Energie-Öl und das Konditionspulver Ro200, manchmal in Kombination mit Entrobac. Dieses erhalten die Tauben etwa dreimal pro Woche. In ihrem Trinkwasser finden sie regelmäßig Hexenbier oder Atemfrei, meist am Anfang der Woche. Beide Produkte basieren auf Kräutern und sorgen dafür, dass die Tauben gesund bleiben und auch die Bronchien unterstützt werden. Wenn sie von den Flügen nach Hause kommen, sind immer Bt-Amin Forte, Elektrolyt 3Plus und Mumm im Trinkwasser. Nach einem harten und schwierigen Rennen verwendet Ronny für ein paar Tage Hessechol in Kombination mit Pavifac Bierhefe über dem Futter. Ab Beginn der Trainingsflüge bis zum Ende der Saison erhalten die Tauben täglich Carnitin (Carni-Speed). Wenn die Paare nach dem Rennen getrennt werden, bekommen außerdem alle ein K+K Gold-Dragee. In der vergangenen Saison hat Ronny oft Rotosal über das Trinkwasser gegeben, bei extremen Witterungsverhältnissen sogar die doppelte Dosis. Es sorgt für einen reibungslosen Leberstoffwechsel und eine schnellere Regeneration.“
Ronny Menten – er ist immer geradeaus, er sagt immer, was er denkt, er ist ein harter Arbeiter, ehrlich und korrekt. Gibt es einen anderen, der bei den nationalen schweren Mittelstreckenflügen besser abgeschnitten hat? Das werden wir später erfahren.
Ronny ist im Besitz vieler Tauben und es ist nicht so einfach, eine solch große Kolonie zu managen. Viele andere, die eine Kolonie dieser Größe haben, können sich auf mehrere helfende Hände verlassen, aber er ist auf sich gestellt. Doch seit zwei Jahren kann er auf die Hilfe seiner Frau Ilse zählen. Es ist bemerkenswert, dass er von Jahr zu Jahr bessere Leistungen erbringt. Vorher hieß er „Mister Bourges“, weil es ihm jedes Jahr wieder gelang, an der Spitze des nationalen Bourges-Rennens zu punkten. Im Jahr 2019 gewann er 2. national Bourges mit den Jungen, in dieser Saison wieder 2. national auf dem ersten Bourges-Flug – diesmal gegen 23.195 Alttauben. Daneben ebenfalls mit den 6. national gegen 28.551 Junge. Im Jahr 2018 punktete er von Bourges mit den Jungtauben mit 8., 14., 16., 18. gegen 23.854 Mitstreiter. Im Jahr 2016 gewann er mit den Jährigen aus Bourges und gleichzeitig mit der schnellsten Taube gegen 45.507 Tauben. Wenn man nur auf die Top 10 von Bourges sieht, so müssen folgende Plätze erwähnt werden: 3. Nat. Bourges 18.826 Alt’15 – 4. Nat. Bourges 21522 Jung’15 – 3. Nat. Bourges 31641 Jung.’11…
Im Gespräch mit Ronny stellen wir fest, dass für ihn die nationalen Rennen am wichtigsten sind. „Es gibt einen großen Unterschied zwischen einem Rennen von 400-500 km auf Provinzebene und der gleichen Distanz mit nationaler Freigabe, denn in diesem Fall müssen sie die Gruppe verlassen und die Tauben selektieren sich selbst aus“. Indem er dies in den letzten Jahren getan hat, hat er einen sehr starken Bestand geschaffen. „Bei einem nationalen Auflass, die einer Menge von 20.000 bis 40.000 Tauben entspricht, ist es notwendig, dass die Tauben die Masse verlassen und von ganz allein nach Hause zurückkehren. Dazu brauchen sie natürlich eine sehr gute Orientierung und dürfen sich nicht von der Masse beeinflussen lassen, um ihren Weg nach Hause zu wählen“.
Tauben, die hart arbeiten müssen, brauchen gutes Futter. Sie finden in jedem Abteil immer etwas Extrafutter und sie bekommen, was sie wollen – sie werden reichlich gefüttert. „Alles beginnt während der Mauserzeit und im Winter, wenn die Tauben ruhen. Sie kommen nicht mehr nach draußen, sondern bleiben Tag und Nacht in den Volieren. Diese ist vorne völlig offen, sodass sie viel Sauerstoff bekommen. Die Tauben sitzen auf Stroh und werden sehr gut gefüttert. Jeden Tag frisches Grit auf dem Futtertisch und dann bekommen sie ihre “Mahlzeit”. Während dieser Zeit erhalten sie täglich Avidress Plus im Wasser. Ebenfalls verwendet er regelmäßig Hessechol und Pavifac Bierhefe.
„Anfang Februar können sie nach und nach Freiflug bekommen. Das ist die Zeit von Avidress in Kombination mit Hexenbier. Ein Spitzenprodukt, das sie viel schneller schlanker macht und sie auch ihr altes Daunenkleid loswerden lässt. Zwei Wochen später müssen sie ohne Probleme in die Luft gehen. Wenn es nötig ist, wird die Fahne benutzt – sie müssen eine Stunde trainieren, ihr “Geschäft” kennenlernen. Hierdurch bekommen sie den guten Grundrhythmus. Im Monat März müssen sie zweimal täglich trainieren, das Training wird weiter gesteigert und dann werden sie mit dem Auto weggefahren, mehrmals bis 50 km. Von dem Moment an, wo sie sehr gut ankommen, müssen sie mit dem Team nach Momignies (120km) fahren. Das ist der Moment des Starts und sie bleiben nicht mehr zu Hause (außer bei extremen Wetterbedingungen).
Es besteht kein Zweifel, dass die Anstrengungen, die sie unternehmen müssen, viel Energie und Kraft erfordern. Deshalb achtet Ronny sehr auf eine gute Regeneration. „Wenn sie nach Hause kommen, erhalten sie immer eine Kombination aus Bt-Amin forte, Mumm, Elektrolyten und Rotosal im Trinkwasser. In der vergangenen Saison verwendete er viel Rotosal, sogar in doppelter Dosierung, was ideal war, um die Tauben in heißen Tagen zu unterstützen. Dabei handelt es sich um ein „Extra“ an Butophosphan, das dafür sorgt, dass die Leber sich schneller regeneriert.
Nach einem schwierigen Flug verwendet Ronny einige Tage lang Hessechol in Kombination mit Bierhefe über das Futter. Von dem Moment an, an dem die Trainingsflüge beginnen, bekommen sie täglich Carnitin (Carni-Speed) bis zum Ende der Saison.
Über das Futter erhalten sie Gervit-W und K+K Proteinpulver (Vitamine und Proteine), damit sie sich so schnell wie möglich erholen. Wenn die Paare getrennt werden, erhält jede Taube eine K+K-Gold-Tablette.“
In der letzten Saison erhielten sie an drei Tagen in der Woche Energie-Öl und Konditionspulver Ro200, manchmal in Kombination mit Entrobac. Im Trinkwasser erhalten sie regelmäßig zu Beginn der Woche Hexenbier oder Atemfrei. Beide Produkte sind auf Pflanzenbasis hergestellt und halten die Tauben gesund und auch die Bronchien werden gut unterstützt.
„Auch hier wurden die Tauben wegen des Corona-Virus abgedunkelt und es dauerte, bis wir grünes Licht hatten“. Als nächstes begann er mit den Trainingsflügen und nahm mit dem Verein an einigen Trainingsrennen teil. Nach drei Wettflügen wurden sie mit dem ersten nationalen Wettfliegen konfrontiert; Bourges national. Wir möchten eine Zusammenfassung der Spitzenleistungen geben. „Es ist eine Tatsache, dass wir mit vielen Tauben starten, aber man muss es einfach versuchen und diese Kolonie war mit mehreren Tauben auf allen nationalen Wettflügen unter den ersten 100 vertreten“. Jedes Mal war er dem nationalen Sieg nahe. Tatsächlich machte das Jahr 2020 Freunde und Feinde sprachlos.
„Arbeite hart und verliere nie den Mut“.
Als er mit den Wettflügen begann, klopfte er an mehrere Türen. Er beobachtete diejenigen, die stark waren und niemals zögerten. Er holte sich oft Verstärkung in seine Kolonie. Jedes Jahr wieder suchte er nach neuen Tauben und tut dies immer noch. Es ist nicht immer der „Volltreffer“, aber für Ronny ist es wichtig, weiter nach Besserem zu suchen.
„Sie müssen dafür sorgen, dass Ihre Tauben eine gute Basisgesundheit erhalten und deshalb müssen Sie regelmäßig zum Tierarzt gehen, denn das gibt Ihnen mehr Selbstvertrauen. Sie müssen viel tun, jeden Tag wieder müssen Sie sich gut um Ihren Bestand kümmern und versuchen, so wenig Fehler wie möglich zu machen. Sie müssen nach gutem Futter suchen, Vertrauen in das Futter haben und es festhalten. Eine strenge Auslese, jeden Tag wieder und wieder, weil sie von alleine nicht funktioniert“.
Drei Wochen in Folge gewann Ronny Menten den 1. Provinzial in der Region Flämisch Brabant. Keiner flog besser auf dem nationalen Jungtierflug ab Bourges, mit dem 8., 14., 16., 18. National gegen 23.854 Junge.
Viele Augen waren auf Ronny Menten in Rummen gerichtet. Bei Ronny liegt das Herz auf der Zunge und damit ist gemeint, dass er immer das sagt, was er gerade denkt. Im Jahr 2016 gewann er den 1. National Bourges. Seine Taube war auch die schnellste gegen 45.507 Tauben. 2017 gewann er den 1. National Tulle mit einer Taube, die auch die schnellste des Gesamtauflasses gegen 17.035 Tauben war. In diesem Jahr war es dann, aufgrund des Wetters, sehr schwer für die Regionen Limburg und Brabant. Trotzdem hat Ronny nicht den Mut verloren, weil er um seine eigenen Qualitäten weiß. Und jedes Jahr wieder, Ende Juli bzw. Anfang August, erlebt diese Kolonie von Spitzentauben eine Formexplosion. In dieser Zeit gewann Ronny 2018 dreimal den 1. Provinzial in der Region Flämische Brabant.
Auf Nationalebene flog er drei Wochen in Folge in die Spitze:
Wenn man mit Ronny spricht, dann findet man schnell heraus, dass für ihn nur eine Sache interessant ist: die schwere Mittelstrecke mit nationalem Auflass. „Wenn du daran teilnimmst, dann selektieren sich die Tauben von ganz alleine“, sagt Ronny. „Da ist ein gewaltiger Unterschied zwischen der Mittelstrecke und der Mittelstrecke mit nationalem Auflass. Die Tauben müssen sich bei den nationalen Auflässen aus Schwärmen von 30.000 bis 50.000 Tauben lösen und ihren Weg nach Hause fliegen.“ Mit Kopfwind und einer sehr geringen Geschwindigkeit hatten es die Tauben aus Limburg und Brabant in diesem Jahr besonders schwer. Die Leistungen, die da gebracht werden mussten, waren enorm. Deshalb war es Ronny auch besonders wichtig, dass die Tauben möglichst schnell wieder für den nächsten Flug regenerieren. Deshalb finden die Tauben – wenn sie vom Flug kommen – als erstes Rotosal, Mumm und Elektrolyt 3Plus in der Tränke vor. Übers Futter bekommen die Tauben Gervit-W zusammen mit K+K Protein 3000. Wenn sie getrennt werden, erhält jede Taube zusätzlich einen K+K Protein Dragee. In den Tagen danach wird häufig Bt-Amin forte und RO 200 ready übers Futter gegeben. „Alle Produkte die man einsetzt, sollten die Tauben kennen und über einen längeren Zeitraum erhalten“, meint Ronny. Auf medizinischer Ebene vertraut er dabei total auf seinen Freund Dr. Raf Herbots. Den besucht er alle drei bis vier Wochen. Ronny ist aber der Meinung: „Je weniger Medikamente man einsetzt, desto besser fliegt man!“

Der Unterschied von National- zu Provinzialauflässen kann schon daran gesehen werden, dass Junge, die auf den ersten Flügen gut sind, auf den Nationalflügen noch lange nicht gut sein müssen. Natürlich gibt es einen Einfluss der Taubenzahl und des Windes, aber wenn alles so läuft, wie es laufen soll und man alles Notwendige getan hat, dann müssen sich die Tauben selbst beweisen. Die Jungtauben, die auf Bourges ihre Höchstform haben sollen, werden von Mitte März bis Mitte Juni verdunkelt. Sie werden sehr oft trainiert und müssen mehrere Flüge von 120 bis 210 km absolvieren. Mitte der Woche müssen die Jungen zusätzlich ein bis zwei Trainingsflüge von 30 bis 50 km machen. Drei Wochen vor Bourges werden die Jungen nach Geschlechtern getrennt und kommen das erste Mal zusammen, wenn Sie vom ersten 300 km Flug nach Hause kommen. Vor dem Einsetzen von Bourges werden sie auch zusammengelassen. Dann können sie sich zwei Stunden sehen, bevor sie eingesetzt werden. Jedes Jahr ist diese Methode aufs Neue sehr erfolgreich. In der Woche vor dem Bourges-Flug stoppt Ronny auch die Trainingsflüge, damit die Tauben ihre Kräfte für das Wochenende sparen können.
Ronnys Tauben müssen sehr hart arbeiten und deshalb bekommen sie auch die beste Versorgung. Sie werden immer satt gefüttert und bekommen außerdem noch sehr viel Energiefutter. Das Futter, das übrig bleibt, wird weggenommen und den Motivationstauben gegeben. Er setzt am liebsten RO 200 ready ein, um die Kondition zu stärken und Hexenbier, um die Flugfreude zu erhöhen. Alle vier Wochen werden alle Tauben mit Rozitol behandelt, um die Atemwege freizuhalten. Die letzten Tage vor dem Einsetzen gibt es entweder Bt-Amin forte oder Blitzform.
In der Mauser bekommen die Tiere häufig Taubengold und Avidress Plus ins Trinkwasser und Pavifac übers Futter. Manchmal füttert er auch Hessechol oder Avitestin zusammen mit Pavifac übers Futter. Somit wird gleichzeitig die Leber unterstützt und die Darmgesundheit gefördert.
Während der Saison ist das Trinkwasser täglich mit Carni-Speed versetzt. Dadurch ist die Flugfreude super und die Regeneration nach dem Flug sehr schnell sichtbar. Montag und Dienstag gibt es Hexenbier und UsneGano ins Trinkwasser und RO 200 ready gemeinsam mit Jungtierpulver übers Futter.
Bei Ronny ist der Taubensport eine Vollzeitbeschäftigung geworden. Er bekommt viel Unterstützung von seinen Eltern und seiner Frau Ilse. Alles wird sehr pünktlich erledigt und Ronny scheut nicht vor Anstrengungen zurück. Er tut alles, was nötig und möglich ist, für seine Tauben, weil er von der Klasse seiner Tiere überzeugt ist. Wenn man so handelt wie er, dann muss man einfach nach oben kommen!
2016: 1 National Bourges Jährige – Schnellste gegen 45.507 Tauben
2017: 1 National Tulle gegen Jährige – Schnellste gegen 17.035 Tauben
In Tulle errang die Kolonie aus Rummen ihren zweiten Nationalsieg – nur ein Jahr nach ihrem Nationalsieg von Bourges. Gegen 9.586 Jährige schafften sie es an die Spitze der Nationalergebnisse mit einer Geschwindigkeit von 1.623,37 m/min und noch dazu mit der schnellsten Taube gegen alle 17.035 Teilnehmer von Tulle. Jeder musste es zugeben: Die Konditionsfee hat ihren Zauberstab schon oft in Ronny Mentens Schlag wirken lassen. Seine Tauben gewannen nationale Flüge der schweren Mittelstrecke in den Kategorien alte und jährige Tauben, in dieser Saison jedes Mal Top-2 Provinzial. 2017: 1 x 1. und 2. Provinzial und 5 x 2. Provinzial. Und dann gibt es da noch das nationale Ergebnis der vorangehenden Woche aus Argenton: Gegen 7.843 alte Tauben erreichten diese Tauben die Preise 7–10 und 11! Geradezu ein Zeichen … und ja, dann kam die “Goldene Tulle” und mit dem Nationalsieg das Highlight der Saison!
2016 war bereits eine Saison auf außergewöhnlichem Niveau mit Provinzialsiegen und dem Nationalsieg von BOURGES bei den Jährigen und dem Besten des “Royal Race” gegen 45.507 Tauben. Wegen der Topkondition, die immer noch besser wurde, war keiner überrascht von dem Topergebnis beim Wettflug von Bourges, denn er gewann 2, 3, 4 Provinzial Vierzon gegen 765 Jährige … Am 17. Juni 2017 gewann er in Blois 1 + 2 Provinzial gegen 1.484 alte Tauben … Ein Spitzenergebnis mit 31 alten Weibchen im Rennen erreichte er mit 1, 2, 7, 18, 45, 60, 61, 72, 81, 92, 96, 133, 146 … und 21/31.
In der Kategorie der Jährigen: 22 von 33 … Und gegen 3.122 Jährige: 9, 15, 20, 44, 67, 73, 86, 98, 106, 155, 212, 291, 392, …
Also insgesamt 43 von 64 oder 67 % Preise – 5 x von 100 und 25 x von 10!!!!
Das Siegerweibchen von Blois, die 3050866-15, ebenso wie das Nationalsiegerweibchen von Bourges, war in direkter Linie eine Gino Clicque, sein Freund und Berater. Ein super Weibchen, das bereits schon gewonnen hatte.
Ronny Menten bewies bei verschiedenen Wettflügen, dass seine Kolonie während der Saison 2017 in Hochform war. Auf Nationalflügen hat er es oft geschafft, den Sieg mit Vorsprung einzufahren!
Darum geht es. „Wenn man an diesen Wettflügen teilnimmt, selektieren sich die Tauben selbst.“ Der Unterschied zwischen kleiner Mittelstrecke und den Nationalwettflügen ist groß. Die Tauben müssen lernen, sich aus einer großen Gruppe abzusetzen, es geht um Auflässe von 30.000 bis 50.000 Tauben. In dieser Situation dürfen sie sich nicht von der großen Masse ablenken lassen, sie müssen selbst den Heimweg finden. Das sieht man bei den Jungtauben, die bei den ersten Flügen gut abschneiden – sie sind dann nicht immer die besten Jungtauben bei den Nationalflügen. Natürlich spielen der Wind und die Masse auch eine Rolle, aber wenn alles so ist, wie es sein sollte, wenn man alles Nötige getan hat, dann müssen sich die besseren Tauben beweisen. Schau dir die Jungtauben an, manche Züchter beginnen erst mit dem 3. Nationalwettflug, sie schaffen es nicht. Erfahrung ist im Jahr ihrer Geburt sehr wichtig. Hier bei Ronny ist es so: die besten Alten waren die besten Jungen.
Natürlich brauchen die Tauben gute Unterstützung durch das Nahrungsangebot: Proteine, Aminosäuren wie K+K sind die Top-Produkte im Menten-Schlag. Aber auch Bt-Amin forte, Hexenbier, Ro2000 – man muss Vertrauen in seine Tauben haben ebenso wie in die Produkte, die man auswählt. Es ist wichtig, an dem eigenen System festzuhalten und Vertrauen darin zu haben. Tauben erlangen nur eine gute Kondition, wenn sie dasselbe über einen längeren Zeitraum bekommen. Sie müssen arbeiten, um in „Form“ zu kommen, um weich zu werden und hart in der Hand und natürlich nicht zu schwer. Auf medizinischer Ebene vertraut er dem „Doc“, wie er seinen Freund und Tierarzt Raf Herbots nennt, er besucht ihn alle 3 bis 4 Wochen. Natürlich heißt weniger Medizin bessere Ergebnisse.
Ronny weiß, wovon er spricht. Er folgt dem Rat von Gino Clicque, aber wenn man ein System verwenden will, muss man klaren Kopf bewahren. Die alten und die jährigen Weibchen bleiben in ihren „Ruheabteilen“ mit offener Voliere … Viel Sauerstoff sorgt dafür, dass sie so gesund wie möglich bleiben, und natürlich wird auch täglich trainiert. Die Partner, die Vögel, sorgen für die Motivation: Jeder Vogel hat zwei Weibchen.
Die alten Tauben konnten im Frühling brüten (sie waren mit ihren Partnern für etwa 2 Monate zusammen). Zunächst haben die jährigen Tauben zugeschaut und dann konnten sie mit denselben Vögeln zusammenkommen. Das heißt für den Wettflug: Wer zuerst nach Hause kommt, kann Party machen, die anderen müssen warten. Vor dem Einkorben: Für eine Woche kommen die alten Weibchen zuerst zu den Vögeln, danach die Jährigen … Dieses System birgt viele Möglichkeiten.
Aber auch die Vögel waren in dieser Saison sehr erfolgreich! Die Reisevögel bleiben ebenfalls in ihrem Ruheabteil und kommen nur vor dem Einkorben in den Schlag. Dann sind sie Feuer und Flamme, ihre Box zu verteidigen. Es kommt oft zu Kämpfen, daher muss Ronny sie sorgfältig beobachten und so schnell wie möglich reagieren. Dank dieses Systems sind die Tauben super motiviert, um an den nationalen Flügen teilzunehmen.
Am Mittwoch oder am Donnerstag muss das Reiseteam einen Trainingsflug von 30 bis 50 km absolvieren. Vögel und Weibchen werden dabei separat gefahren!
Weil die Tauben so hart arbeiten müssen, brauchen sie gutes Futter und viel Energie und so werden sie hier gut versorgt. Die Reisetauben bekommen immer viel gutes Energiefutter. Was übrig bleibt, wird weggeräumt und an die Reservetauben verfüttert. Ronny benutzt viel Konditionspulver wie Ro2000 und Entrobac in der Tränke. In der einen Woche benutzt er Hexenbier und in der anderen Atemfrei. Alle 4 Wochen werden die Nasen mit Rozitol von Röhnfried behandelt, das sorgt für optimale Atemwege. In den letzten Tagen vor dem Einkorben bekommen sie Bt-Amin forte (Aminosäuren und Vitamin B) und/oder Blitzform (Jod). Ärztlichen Rat holt er sich bei Raf Herbots alle 3 Wochen und den befolgt er dann auch.
Ronny legt sehr viel Wert auf die Qualität der Federn: „Sie brauchen ein gutes Kleid …“ Darum benutzt er regelmäßig Taubengold und Avidress Plus im Trinkwasser und für das Futter benutzt er Pavifac Bierhefe während der Mauser. Alle 3 bis 4 Wochen verwendet er auch Hessechol im Futter und auch in Kombination mit Bierhefe oder Avitestin, um die Därme und die Leber optimal zu versorgen.
Bei der Heimkehr von der Reise bekommen sie oft Atemfrei und K+K 3000 Pulver über das Futter, ebenso am nächsten Tag. Wenn die Geschlechter getrennt werden, kriegen sie eine K+K-Tablette, um sich so schnell wie möglich zu erholen. Manchmal wiederholt er das drei Tage in Folge. Das kann man nur entscheiden, indem man die Tauben in die Hand nimmt, am besten vor dem Fressen, denn dann kann man den Zustand am besten „fühlen“.
Während der Saison bekommen die Reisetauben täglich Carni-Speed in die Tränke. Dieses Produkt sorgt für schnelle Erholung und baut Reserven auf. Am Montag und Dienstag setzt er auch Hexenbier und UsneGano zu und zum Reservenaufbau verwendet er auch regelmäßig Ro2000 und Jungtierpulver.
Er hat auch gute Erfahrungen mit Blitzform gemacht. Das war oft eine zusätzliche Stimulierung und es sorgt für eine schöne rosa Farbe.
Als selbstständiger Obsthändler bekommt Ronny viel Unterstützung von seiner Ehefrau Ilse und seinen beiden Eltern.
Der Taubensport wird hier sehr pünktlich betrieben und man ist immer bereit für jede Herausforderung und jede Mühe.
Ganz sicher werden wir noch viele Spitzenergebnisse bei dieser starken Kolonie erleben.
Ronny Menten, auch bekannt als „Mister Bourges“, bestätigt seine Leistungen aus den Vorjahren. National Bourges Jährige – Schnellster gegen 45.507 Tauben.
Früher sagte man, dass man hier unmöglich die Spitze auf Nationalebene erreichen könne. Anfang 2000 zog Michel Vanlint von Taiwan nach Zoutleeuw und in kürzester Zeit schaffte er es, mehrere Nationalsiege zu gewinnen. Junge Züchter wie Tournelle, Surinx-Pletsers, Steenbergen und Ronny Menten gingen in dieselbe Richtung. Der Weg war eröffnet und jetzt heißt diese Ecke „neues goldenes Dreieck“. Motivierte Züchter, die jedes Jahr aufs Neue mit Spitzenergebnissen aufwarten durch sehr strenge Auslese, Verstärkung und Ausdauer. Sie sind auf schweren Mittelstreckenflügen erfolgreich, den nationalen Klassikern von Bourges, Argenton, La Souterraine, Châteauroux … Als freiberuflicher Obst- und Blumenzüchter ist er immer beschäftigt, aber die freie Zeit, die ihm bleibt, verbringt er mit seinen Tauben. Mit etwas Unterstützung seiner Eltern, die in der Nähe leben, und mit einem perfekten System hat er in wenigen Jahren eine beeindruckende Preisliste errungen:
Basis ist ein „Goldenes Zuchtpaar“, der 2188512-14, „Roberto“, ein 100% Robert Van Eycken Vogel x die 2251481-03, eine 100% Deno-Herbots. Dieses Paar brachte einige Spitzentauben hervor: Polletje 1. Bourges gegen 10.995 Tauben, Cavendish 1. National Zone C Bourges gegen 11.797 Tauben, Lily 492-10: 4. National Gueret gegen 3.047 Tauben und 3. Provinzial Nevers gegen 833 Tauben. Mit Kindern dieses Ausnahmezuchtpaares paarte er Tauben der Linie Paulien von Albert Derwa aus Herent. Das Ergebnis waren Spitzentauben wie Romy 163-11 mit 1. Provinzial Bourges gegen 5.184 Tauben und 3. National Bourges gegen 31.641 Tauben bewies. Seine Basis wurde außerdem verstärkt mit Tauben von Lambrechts-Lismont aus Kortenaken; Erik Limbourg aus Brussegem und Gommaire Verbruggen aus Scherpenheuvel. In den vergangenen 3 Jahren tauschte Ronny Menten zudem Tauben mit seinem Freund Gino Clicque. Jedes Jahr ziehen etwa 50 Clicque-Tauben nach Rummen um, wo sie gründlich getestet werden. Super Tauben! Findet Ronny … Die Nationalsiegerin Bourges 2016 kommt direkt von Gino. Hier sind die Preise, die die Nationalsiegerin bisher gewann:
In den letzten Jahren mussten nur die Weibchen reisen (2017 wird er eine Gruppe Vögel testen). Die Weibchen sind in zwei Gruppen geteilt; die Alten werden im Januar angepaart und sie müssen eine Runde Junge aufziehen. Währenddessen bleiben die jährigen Weibchen noch in der offenen Voliere. Als Jungtauben wurden diese Weibchen verdunkelt und daher brauchen sie mehr Zeit zum Mausern. Hierfür setzt er viel Taubengold ein und über das Futter gibt er Avitonikum Aktiv und Pavifac Bierhefe. Wenn das Training beginnt (Anfang März) werden die jährigen Weibchen regelmäßig mit den Vögeln in den Schlag gelassen (dieselben Vögel wurden mit den alten Reiseweibchen gepaart).
Während der Woche bleiben die Weibchen in einer großen Voliere, von dort starten sie zum Training und dorthin kehren sie zurück. Sie kommen nur vor dem Einkorben und nach dem Flug in den „Motivationsschlag“. Am Abend bekommen sie ihr Futter im Gang und dann ziehen sie in das Ruheabteil um. Die Tauben trainieren zweimal täglich, meist für eine Stunde, aber sobald sie auf dem Dach landen, müssen sie rein. So werden sie nicht gezwungen zu trainieren. Wenn sie von einem Flug zurückkehren, bekommen sie Atemfrei und K+K Protein ins Futter und so auch am nächsten Tag. Wenn die Geschlechter getrennt sind, bekommen die Weibchen ebenfalls K+K Protein Dragees, damit sie sich so schnell wie möglich erholen. Diese Kombination aus Proteinen und Methionin sorgt für gute Erholung und den Abtransport von Schlacken.
In der Tränke erhalten alle Tauben täglich Avidress Plus und den Reisetauben gibt er zusätzlich Carni-Speed, weil das Carnitin ebenfalls für gute Erholung sorgt und die Flugfreude zu steigern hilft. Am Montag und Dienstag verwendet er Hexenbier und UsneGano in der Tränke und, um Reserven so schnell wie möglich aufzubauen, regelmäßig RO 200 ready und Jungtierpulver. Er hat auch gute Erfahrungen mit Blitzform gemacht, das wurde oft als zusätzliche Stimulation genutzt und sorgt dafür, dass das Brustfleisch der Tauben schön und rosa wird.
Die Vögel (sie bleiben zuhause) haben je zwei Weibchen. Mit diesem System braucht man weniger Tauben, die nicht reisen müssen. Ronny Menten sorgt dafür, dass die Weibchen mit den Vögeln in zwei Gruppen zusammenkommen; zuerst die Altweibchen für 30 Minuten. Dann werden diese eingekorbt und dann dürfen die Vögel zu den jährigen Weibchen. In der nächsten Woche sehen die jährigen Weibchen die Vögel zuerst und danach die Altweibchen. Wenn sie vom Flug heimkehren, bleiben die Weibchen im Korridor vor dem Abteil zum Fressen und Trinken, bis sie ausreichend erholt sind, und nach einiger Zeit treffen sie gruppenweise die Vögel, für etwa zwei Stunden. Natürlich muss man immer aufpassen, dass sie nicht miteinander kämpfen, aber dieses System schafft Eifersucht zwischen den Weibchen – eine perfekte Art der Motivation.
Das ist das Hauptziel: „Wenn du an diesen Flügen teilnimmst, dann selektieren sich die Tauben von allein aus.“ Es gibt einen großen Unterschied zwischen kleiner Mittelstrecke und der nationalen. Die Tauben müssen lernen, die Gruppe zu verlassen; Auflässe von 30 bis 50.000 Tauben. In diesem Moment dürfen sie sich nicht von der Masse beeinflussen lassen, sondern sie müssen ihren eigenen Weg zurück finden. Das merkt man besonders bei den Jungtauben, die Topergebnisse in den ersten Flügen erzielen, sie sind nicht immer die besten bei den Nationalflügen. Natürlich haben auch der Wind und die Menge Einfluss, aber wenn alles wie geplant läuft, wenn du alles getan hast, was getan werden muss, dann müssen sich die besseren Tauben selbst beweisen. Zum Beispiel fehlt es den Jungtauben, die erst beim 3. Nationalflug einsteigen, oft an Erfahrung. Es ist am besten, wenn sie diese Erfahrung schon in ihrem Geburtsjahr machen. Seine Alttauben, die 2016 super gereist sind, waren auch seine besten Jungtauben 2014! Natürlich brauchen sie gute Unterstützung durch gutes Futter; Proteine, Aminosäuren wie K+K, Bt-Amin forte, Hexenbier, RO 200 usw … Man muss den Tauben ebenso wie den ausgewählten Produkten vertrauen. Außerdem ist es wichtig, an einem System festzuhalten, denn Tauben kommen nur in Topform, wenn sie dieselbe Versorgung über einen längeren Zeitraum erhalten. Sie müssen daran arbeiten, in gute Form zu kommen. Dann werden sie fest und geschmeidig in der Hand und nicht „übergewichtig“. Auf medizinischer Ebene vertraut er dem „Doktor“, wie er seinen Freund und Tierarzt Raf Herbots nennt, den er alle 3 bis 4 Wochen aufsucht. Obwohl, je weniger Medizin, desto besser die Ergebnisse.
Alle Abteile der Jungtauben haben Holzgitter auf dem Boden in einer Höhe von 15 cm. Jede Runde Junge ist in einem eigenen Abteil untergebracht. Die 1. und die 2. Runde werden von Anfang März bis zum 21. Juni verdunkelt, von 17 Uhr nachmittags bis 8 Uhr morgens. Im Jahr ihrer Geburt müssen die Jungtauben an den Nationalflügen teilnehmen, Bourges ist der wichtigste Flug. Es ist sehr wichtig, dass sie viel Erfahrung sammeln.
Die Motivation erfolgt bei den Jungen über die Schiebetürmethode. Um sie gesund zu halten, bekommen sie Avipharm und UsneGano und viel Entrobac und Jungtierpulver für die Balance des Darms. Vor dem Einkorben und nach der Rückkehr vom Flug setzt Ronny Menten die Augentropfen Avisana ein.
2025
Unser Team vereint einige der erfolgreichsten Taubenzüchter aus Deutschland, Polen, Belgien und den Niederlanden. Mit ihrer Leidenschaft und Expertise setzen sie auf die bewährten Produkte von Röhnfried, um ihre Tauben optimal auf die Wettflüge vorzubereiten. Das Team steht für herausragende Erfolge im Taubensport und teilt regelmäßig wertvolle Tipps und Erfahrungen. Durch den engen Austausch mit den Züchtern entwickeln wir von Röhnfried kontinuierlich innovative Produkte, die die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tauben fördern. Gemeinsam setzen wir Maßstäbe im modernen Taubensport.
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Natürliche Produkte
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