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01. April 2026

Der Meister des kleinen Korbes

Albert Derwa ist einer der cleversten Taubenzüchter Belgiens. Er spielt mit einer kleinen Mannschaft von Weibchen und gewinnt dennoch regelmäßig gegen hohe Taubenzahlen. Seine Tauben sind für ihn wie Kinder. Sobald er den Schlag betritt, drängen sie sich um ihn, immer auf der Suche nach Zuwendung. Mehrmals täglich besucht er sie und gibt kleine Leckerbissen wie Sämereien oder etwas Grit. Diese enge Bindung sorgt dafür, dass seine Tauben alles daransetzen, schnellstmöglich nach Hause zu kommen.

Seine “BE-23-2025027' – kurz „027“ hat sich dieses Jahr zu einem echten „Wunderweibchen“ entwickelt. Sie wurde 4. Nationale As-Taube Kurzstrecke Alttauben!

Albert ist ein Mann der Erfahrung. Er beobachtet die Wetterbedingungen genau und geht keine unnötigen Risiken ein. Wenn das Wetter nicht passt, bleiben die Tauben zu Hause oder fliegen eine kürzere Strecke. Vor allem bei den Jungtauben richtet sich alles nach dem Wohl der Tiere und niemals umgekehrt.

 

Volles Vertrauen in Röhnfried seit Jahrzehnten

Seit vielen Jahren setzt Albert auf die Produkte von Röhnfried. Zweimal täglich erhalten seine Tauben frisches Wasser, ergänzt mit Avidress Plus und UsneGano das ist die Grundlage für eine stabile Kondition und einer herausragenden Gesundheit. Während der Saison gibt er oft Avipharm (Elektrolyte) und Mumm (Glukose), um den Wasserhaushalt optimal zu unterstützen. Zusätzlich nutzt er gerne Hexenbier, Carni Speed und Rotosal – eine Kombination, die den Weg zur Topform deutlich erleichtert.

Gerade bei Jungtauben steht der Aufbau der Widerstandskraft im Vordergrund. Mit Immunbooster und Entrobac sorgt er für eine gesunde Darmflora und eine perfekte Verdauung hierdurch erreicht er einen entscheidenden Vorteil im Wettkampf. Was seine große Anzahl an Olympiatauben bestätigt.

 

Gesunde Verdauung – weiches Gefieder

Albert weiß: Leistung beginnt im Darm. Darum bietet er bis zu zweimal täglich frisches Mineralfutter an. Diese Mischung besteht aus Grit, Taubenfit, Expert Mineral, Leckerstein sowie Premium Mineral, Zucht- Mausermineral und Reisemineral. Dazu gibt es oftmals geschälte Sonnenblumenkerne oder etwas Kanariensaat. Viele Tauben lieben diese Extras mehr als ihr Körnerfutter – und freuen sich jedes Mal, wenn ihr „Boss“ den Schlag betritt.

 

Beste Flüge 2025:

26/04. Soissons (190 km) gegen 3.733 Tauben1, 2, 23, 44 10/05. Soissons (190 km) gegen 1.732 Tauben 1, 2, 3, 42 17/05. Soissons (190 km) gegen 1.742 Tauben 2, 5, 5, 7 21/06. Soissons (190 km) gegen 1.005 Tauben 2, 3, 4, 9

12. Dezember 2024

Der Meisterzüchter aus Belgien

Albert ist wahrscheinlich einer der klügsten Züchter Belgiens. Mit nur einem kleinen Korb gelingt es ihm, alles zu gewinnen. Seit Jahren hat er alles mit nur einer kleinen Gruppe von Weibchen gemacht. In der letzten Saison startete er mit 16 Tauben. Dabei pflegt er ein so gutes Verhältnis zu seinen Weibchen, dass sie darum kämpfen, wer zuerst auf seiner Schulter sitzen darf. Das gelingt ihm, weil er gerne Zeit mit seinen Weibchen verbringt. Die Tauben werden immer mit einer Handvoll Grit mit Anis oder ein paar Sämereien belohnt und deshalb tun sie alles, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.

Die Basis des Bestandes ist immer noch die weltberühmte “Paulien” und Albert war einer der ersten, der sie mit dem berühmten 'Harry' von Jan Hooymans paarte.  Nicht weniger als 12 Kinder von Harry zogen in Alberts Zuchtschlag ein und das oft mit guten Ergebnissen ihrer Nachzucht. Die Supertauben, wie zum Beispiel die nationalen As-Tauben und Olympiatauben, werden nicht verkauft, sondern bleiben auf dem Schlag und bilden die Basis der Zukunft.

Wir können Albert Derwa auch als extrem cleveren Kenner der Taubenszene beschreiben. Wenn jemand mit außergewöhnlichen Ergebnissen punktet, stattet er ihm einen Besuch ab und hinterfragt die Zucht und das System des Spielers.

Wenn Systemveränderungen wie Verdunkelung und Belichtung bessere Ergebnisse versprechen, dann ist er diesen nicht abgeneigt.

Die Saison 2024 war aufgrund der Gesundheit von Albert schwieriger, aber nichtsdestotrotz punktete er mit einigen fabelhaften Ergebnissen. Er geht kein Risiko ein und ist immer sehr vorsichtig. Jeden Tag checkt er die Wettermeldungen und wenn nötig, bleiben seine Weibchen auf dem Schlag. Wenn er teilnimmt, dann um zu gewinnen.

 

Vertrauen auf Röhnfried

Zweimal täglich erhalten die Tauben frisches Wasser mit Avidress Plus und UsneGano, die für eine gute Grundgesundheit sorgen. 'Wenn man nicht viele Tauben hat und nur ein paar Tränken reinigen muss, macht man das alles mit Vergnügen”, so Albert. In der Saison setzt er auf Produkte wie Hexenbier, Carni-Speed und Rotosal, weil die dafür sorgen, dass die Tauben viel einfacher in Topform bleiben.

 

Beste Flüge:

  • 11/05 Soissons (190 km) gegen 1.896 Alte : 1, 4, 5, 6, …. (16)
  • 25/05 Soissons (190 km) gegen 1.310 Alte : 1, 1, 22, 27, ….(16)
  • 08/06 Sermaises (343 km) gegen  287 Alte : 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, ... (16)
  • 23/06 Sermaises (343 km) gegen  1.272 Alte : 5, 6, 18, 21, 38, 48,  ….(16)
  • 29/06 Sermaises (343 km) gegen  957 Alte : 5, 8, 14, 18, 19, 20,…  (10)
  • 13/07 Sermaises (343 km) gegen 730 Alte : 1, 2, 3, 16, 29, 31, … (15)
25. Januar 2024

Der Meister im Taubensport

Albert Derwa gehört seit Jahren zu den am stärksten spielenden Züchtern in Belgien, und das, obwohl er nur über eine recht kleine Mannschaft verfügt. Albert Derwa hat eine besondere Beziehung zu seinen Tauben. Wenn er den Schlag betritt, suchen alle Tauben sofort seine Nähe. Gerade diese Bindung zwischen Züchter und Tauben ist einer der entscheidenden Faktoren für seinen langjährigen Erfolg. In der Saison achtet Albert immer auf die Wetterbedingungen auf der Mittelstrecke. Denn nur wenn die Bedingungen gut sind, spielt er seine Tauben auch auf größeren Entfernungen. Sein Motto lautet: Verliere nach Möglichkeit nie eine sehr gute Taube.

Welche Röhnfried-Produkte kommen bei Dir zum Einsatz?

“Seit Jahren versorge ich meine Brieftauben bestmöglich mit Röhnfried-Produkten. Außerhalb der Reisesaison gibt es täglich Avidress Plus mit UsneGano ins Trinkwasser. In der Saison erhalten die Tauben am Heimkehrtag Avipharm und Mumm ins Trinkwasser. Während der Woche bekommen die Reisetauben Hexenbier, Carni-Speed und Rotosal. Durch diese Kombination kommen die Tauben in Topkondition, was sich in den Spitzenpreisen widerspiegelt. Bei den Jungtauben achte ich besonders auf ein starkes Immunsystem. Das erreiche ich durch die kontinuierliche Gabe von Entrobac, Immunbooster und UsneGano. Darüber hinaus erhalten die Tauben zweimal täglich eine Gritmischung, die ich aus Expert-Mineral, Leckerstein, Reisemineral und Zucht- und Mausermineral selbst zusammenstelle.”

Albert, welche Tauben waren in diesem Jahr besonders stark auf den Wettflügen?

“Als erstes möchte ich hier die BE22-2098006 nennen. Sie hat in diesem Jahr nicht nur 4 erste Konkurse geflogen, sondern auch unzählige Spitzenplatzierungen erreicht. Ihre Abstammung: Vater: NL-13-1395551, J Hooymans – Sohn Dolce Beauty, P Veenstra (Mister Blue x Dolce Vita) x Elfje (Schwester Harry!)

Mutter: BE-16-4129417, Enkelin New Freddy – PEC (aus dem 446 Sohn New Freddy x My Favorite , Geerinckx) x 259-15, Tochter Gladiator, Geerinckx .

Ihre Schwester, die BE21-2059251, stand ihr mit 5 Ersten und vielen Spitzenpreisen gegen hohe Taubenzahlen in nichts nach.

Welchen Tipp kannst Du anderen Züchtern geben?

“Es ist wichtig, eine starke Bindung zu seinen Tauben aufzubauen, die auf Vertrauen basiert. Jeder Züchter sollte seine Tauben sorgfältig beobachten, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Ein gut abgestimmtes Versorgungsprogramm, das speziell auf die Bedürfnisse der Tauben während der Wettflüge zugeschnitten ist, ist ebenfalls entscheidend.”

17. Januar 2023

Spitzenergebnisse in Serie:

Wie lief die Saison 2022?

“Der Zuchtschlag über dem Haus existiert nicht mehr, weil das viele Treppensteigen zu anstrengend war. Die Zuchttauben sind in eines der Reiseabteile gezogen. Die Zahl der Reiseweibchen war zwar begrenzt, was jedoch keinen Einfluss auf die Anzahl der Spitzenpreise hatte, denn 2022 war wieder ein Spitzenjahr.”

Was wird für 2023 geändert?

“Die Reisesaison für die Alttauben begann bereits am 26. März 2022, da die Wetterbedingungen sehr gut waren. Die Erfahrung hat auch gezeigt, dass es keine Probleme damit gibt, den Tauben eine Woche Ruhe zu gönnen oder sie auf einen kürzeren Flug wie Soissons (200 km) zu schicken. Das haben wir dieses Jahr wegen der extremen Hitze gemacht. Für die nächste Saison werden wir vorsichtiger sein, weil zwei gute Tauben auf den Flügen verloren gegangen sind. Die Wetterbedingungen sind also äußerst wichtig und darauf werden wir weiterhin sehr achten.”

Keine Anstrengung, keine Belohnung

“Ich versuche, den anderen immer einen Schritt voraus zu sein und passe meine Methode an, wenn es nötig ist. Das System mit den Weibchen kenne ich sehr gut und beobachtet sie, damit ich weiß, wann sie in ihre Topform kommen. Verdunkeln, belichten, ich tue alles, was nötig ist, damit meine Tauben beste Leistungen bringen. Ich spreche auch gerne über den Taubensport, habe Kontakt zu den Besten und weiß, wo gute Tauben zu finden sind.”

Röhnfried-Produkte

“Seit mehreren Jahren verwende ich die Röhnfried Produkte. Zweimal täglich bekommen meine Tauben frisches Wasser mit einer Kombination aus Avidress Plus und UsneGano. Für eine gute Grundkondition, verwende ich viel Hexenbier, Carni-Speed und Rotosal. Diese drei Produkte zusammen halten die Tauben immer in Topkondition. Immunbooster und Entrobac nehme ich für die Jungtauben. So bleibt ihr Darm in Balance und sie sind immer einen Schritt voraus. Weiterhin füttere ich sehr viel Grit und Mineralien. Diese sorgen für seidenweiches Gefieder und eine gute Verdauung!”

Beste Taube dieses Jahr war Darina:

Bisher flog sie in den Jahren 2020, 2021 und 2022 14 x 1/100 und 12 mal 1/50.

  1. 1. Soissons gegen 3.436 Tauben
  2. 1. Soissons gegen 2.808 Tauben
  3. 1. Sermaises gegen 2.694 Tauben
  4. 1. Soissons gegen 834 Tauben
  5. 3. Sermaises gegen 1.341 Tauben
  6. 20. Guéret gegen 8.375 Tauben
  7. 4. Melun gegen 1.655 Tauben
  8. 1. Vierzon gegen 395 Tauben
  9. 4. Momignies gegen 1.356 Tauben
  10. 4. Issoudun gegen 1.234 Tauben
  11. 4. Sermaises gegen 1.038 Tauben
  12. 10. Nanteuil gegen 2.032 Tauben
  13. 1. Sermaises gegen 129 Tauben
  14. 24. Sermaises gegen 2.623 Tauben
  15. 2. Soissons gegen 169 Tauben
  16. 26. Bourges gegen 2.062 Tauben
11. Januar 2021

Derwa, klein, aber mutig!

Jedes Jahr gehört er zur absoluten Spitze des Taubensports! Man braucht schon gute Karten, um ihn schlagen zu können!

Spitzenleistungen am Fließband – mit einem Abonnement auf As-Tauben-Titel

Albert Derwa ist ein großer Name im Taubensport, nicht nur auf nationaler Ebene, sondern weltweit. Derwa ist ein Gewinnertyp: Wenn er spielt, dann auf Sieg, sonst bleibt man besser zu Hause. Es ist sehr wichtig, täglich Zeit mit den Tauben zu verbringen. Er macht wirklich viel, und er kann wie kein anderer eine Bindung zu seinen Tauben aufbauen.

Strategie

Ein guter Kontakt zu den Tauben ist essenziell. Behandle sie so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Man bekommt zurück, was man investiert. Natürlich braucht man gute Tauben, und die Basis dafür ist nach wie vor der Stamm von „Paulien“. Auch die Hygiene ist wichtig: Der Schlag wird zweimal am Tag gereinigt. Ich füttere sie jedoch nur einmal täglich, immer mit einer leichten, gut verdaulichen Mischung. Sie erhalten täglich ein wenig Hanfsamen oder geschälte Sonnenblumenkerne. Ich habe stets ein paar dieser Leckereien in der Tasche, und jedes Mal, wenn ich den Schlag betrete, bekommen die Tauben etwas davon. Zudem widme ich dem Trinkwasser, das mehrmals täglich aufgefrischt wird, viel Aufmerksamkeit. In der Tränke ist immer eine Kombination aus Avidress Plus und UsneGano, um die Tauben sowohl vor als auch nach der Saison gesund zu halten. Während der Saison bevorzuge ich Avipharm (Elektrolyte) und Mumm (Glukose), die für den Wasserhaushalt bedeutend sind. Um eine gute Grundgesundheit zu gewährleisten, gebe ich häufig Hexenbier, Carni-Speed und Rotosal. Diese drei Produkte zusammen sorgen dafür, dass die Tauben immer in Top-Kondition sind.

Ich verwende auch oft Immunbooster und Entrobac, da diese Präparate dafür sorgen, dass der Kot trocken und fest ist. Sie sind also eindeutig sehr gut für den Darm. Wenn man dies gut unter Kontrolle hat, kann man weiter auf eine gute Kondition hinarbeiten.

Aktuelle Leistungsträger

Im Jahr 2019 hatte ich Top-Tauben wie 799-18, genannt „Robby“, die As-Taube des Monats im LCB-Wettbewerb wurde. In einem Monat gewann diese Spitzenhenne den 2. Platz in Salbris gegen 2.420 Tauben, den 4. Platz in Châteauroux gegen 5.306 Tauben, den 14. Platz in Blois gegen 3.277 Tauben, den 90. Platz in Argenton gegen 4.284 Tauben und den 3. Platz in Nanteuil gegen 793 Tauben. Im August belegte ich mit einem Jungtier, dem 030-19, den 3. Platz. Auch dieses hatte eine 5/5 oder eine 100% Punktzahl mit dem 60. Platz in Nanteuil gegen 1.367 Tauben, dem 4. Platz in Etampes gegen 1.256 Tauben, dem 57. Platz in Fay gegen 1.196 Tauben, dem 4. Platz in Etampes gegen 3.393 Tauben und dem 19. Platz in Fay gegen 1.292 Tauben. Am 14. September gewann ich von Soissons (190 km) die ersten 22 Preise gegen 378 Tauben!

Im Jahr 2020 war „Davina“ eine der besten Tauben in Belgien. Bereits drei Jahre in Folge flog sie nicht weniger als achtmal in die Top 100 national, darunter viermal in die Top 10!

Impfungen & Kuren

Alle Tauben sind gegen Paramyxo und Paratyphus geimpft. Das ist ein absolutes Muss. Gegen Trichomonaden werden sie vor und nach der Saison zehn Tage lang präventiv behandelt. Als Züchter sollte man merken, ob etwas nicht stimmt und immer versuchen, einen Schritt vorauszudenken.

Gutes Training

Jedes Jahr im Frühjahr werden die Tauben wieder antrainiert. Oft fahre ich meine Alttauben und Jährigen eine kurze Strecke von etwa 20 km. Diese Entfernung reicht aus. Hauptsache, die Vögel finden wieder in die Saison. Bei den Jungen geschieht dies in kleinen Schritten. Sie werden etwa 20 Mal bis zu einer Entfernung von 30 km weggefahren, dann können sie im großen Korb transportiert werden. Sie müssen sich wohlfühlen und so schnell wie möglich nach Hause kommen – das ist sehr wichtig!

Die Tauben müssen ihren Schlag lieben. Dies kann gefördert werden, indem man die Weibchen bei Ankunft mit ihrem Partner zusammenkommen lässt. Sie können so lange mit ihrem Männchen zusammenbleiben, bis sie „zufrieden“ sind, was manchmal bis zum Abend oder bis zum nächsten Tag dauern kann. Nach der Trennung können sie ein warmes Bad mit Badesalz nehmen, was ihnen hilft, sich zu entspannen und die notwendige Ruhe zu finden. Auch am Tag des Einkorbens bekommen die Weibchen ein zusätzliches Bad, damit sie so ruhig wie möglich in den Korb steigen.

Die Leistungsträger 2020

Die Täubin, die dieses Jahr alles überragte, war „Davina“, BE-18-2093024. Sie wurde 1. Olympiadetaube in der Kategorie Allround und 2. Nationale As-Taube schwere Mittelstrecke KBDB 2020 Alttauben. Ihre bisherigen Erfolge umfassen:

  1. 1. national La Souterraine ’20 (571 km) gegen 9.469 Tauben
  2. 2. national Issoudun ’20 (483 km) gegen 10.603 Tauben
  3. 3. national Argenton ’19 (535 km) gegen 5.158 Tauben
  4. 4. national Montluçon ’19 (531 km) gegen 14.104 Tauben
  5. 5. national Châteauroux ’19 (506 km) gegen 6.377 Tauben
  6. 6. national Châteauroux ’18 (506 km) gegen 12.855 Tauben
  7. 7. national Bourges ’20 (457 km) gegen 23.195 Tauben
  8. 8. national Châteauroux ’20 (506 km) gegen 20.800 Tauben
26. Oktober 2018

Wird „Irina“ die Nachfolgerin von „Paulien“?

Wir beginnen diesen Artikel mit der Auflistung der Preise und einem fantastischen Weibchen! Albert hat eine Neue, die IRINA!

Neben Irina ist da auch noch ein zweites super Weibchen: „Mon Ami” 2060047-16.
Sie erreichte 2017 6 x von 100 eine Top-Platzierung:

  • 1. Melun gegen 628 Tauben
  • 1. Blois gegen 380 Tauben
  • 1. Argenton
  • 8. National gegen 4.012 Tauben
  • 4. Chevrainvilliers gegen 595 Tauben
  • 9. Vierzon gegen 2.258 Tauben

Daneben wurde sie auch nationale As-Taube LCB, nationale As-Taube Goldene Feder und 1. Provinzial As-Taube KBDB. Auch in dieser Saison war sie wieder brillant, hat ihren Job einfach super gemacht und ist ein ernstzunehmender Kandidat für die Olympiade!

Ein Blick auf den „Meister“

Albert Derwa vor seinem Schlag

Wenn wir uns die Leistungen von Albert Derwa ansehen, ist klar, dass nur wenige von uns in der Lage sind, solche Ergebnisse zu erzielen. Woche für Woche und Jahr für Jahr staunen seine Gegner aber auch seine Freunde aufs Neue. Vom ersten bis zum letzten Wettflug – Albert tritt an, um zu gewinnen. Egal, ob es nur um Kurzstrecke geht oder um einen Flug auf nationaler Ebene. Albert gewinnt immer, wenn er mit seinem Korb loszieht.

Wir haben schon früher darüber berichtet: „Albert Derwa verfügt offenbar über das ‚richtige Händchen‘“. Er kann sehr gut beobachten und beginnt das „Spiel mit den Tauben“ mit einer Gruppe von Tauben, die er bereits nach ein paar Flügen selektiert. Dann trifft er Entscheidungen. Er wählt aus und geht aufs Ganze. In den letzten Jahren hat er sich auf das Spiel mit den Weibchen spezialisiert. Dabei spielt er immer mit einer kleinen Gruppe. In der letzten Saison begann er mit 20 Weibchen in Witwerschaft (Alte und Jährige gemeinsam) und mehr brauchte er nicht. Aber er bringt ihnen das „Lesen und Schreiben“ bei, um es einmal mit diesem Bild zu umschreiben. Wenn man den Schlag betritt, dann bemerkt man sofort, dass die Tauben um die Gunst des „Chefs“ wetteifern. Er verbringt viel Zeit mit seinen Tauben und kennt sie sehr gut. Einmal mehr Beweis dafür, dass er ein „guter Züchter“ ist.

Ohne Fleiß kein Preis

Unterstützung erhält Albert Derwa von seiner Frau

Albert ist mit seinem kleinen Team schon oft gegen die „großen Meister“ angetreten und oft mit Erfolg. Albert will immer gewinnen und deshalb bemüht er sich ständig, besser zu werden. Die Methode anpassen, verdunkeln, belichten oder das System mit den Weibchen – er versucht stets, den anderen voraus zu sein. So würden wir ihn beschreiben. Er spricht auch gerne über den Taubensport und steht im Kontakt mit den Allerbesten in unseren Reihen. Albert sucht auch immer nach den Besten. Er versucht, an diesen Kontakten dranzubleiben, und er ist immer dort zu finden, wo es Spitzentauben gibt. Er strebt danach, diese Spitzentauben mit seinen eigenen Tauben zusammenzubringen, wie z. B. der berühmten „Paulien“, „Valeska“ oder den Nachkommen des berühmten „Goldpaars“. Er kennt diese Tauben und er weiß, was sie brauchen und wie sie sich verhalten. Vor allem aber versucht er, ihre Leistung noch zu verbessern. Oft hat er dabei Erfolg und seine Ergebnisse bestätigen das. In der vergangenen Saison startete er mit 21 Weibchen, davon 9 Alttauben und 12 Jährige. Das ist für Albert mehr als genug. Zu Beginn der Saison werden sie in Witwerschaft gespielt. Ende Juni werden sie gepaart und die letzten Wettflüge werden auf einem Nest gereist: Irina gewann 1. National Argenton mit einem 17 Tage alten Jungen!

Die wichtigsten Punkte bei Albert Derwa

Die Hygiene: Sehr saubere Schläge, die zweimal am Tag gereinigt werden.

Das Futter: So viel „unbehandeltes“ Futter wie möglich. Er setzt dem Futter nur selten etwas zu. In der letzten Saison tat er es zum ersten Mal und verwendete Hexenbier in Kombination mit Entrobac. Aber nur für wenige Tage am Anfang der Woche. Warum? Albert meint, dass „… sie mehr fressen, wenn das Futter unbehandelt ist. Und je mehr sie fressen, desto besser trainieren sie und desto schneller gelangen sie zu guter Kondition“.

Das Trinkwasser: Er achtet auch sehr auf das Trinkwasser, das er täglich zweimal auffrischt. Er setzt dem Trinkwasser immer etwas zu. Die Basisprodukte sind Avidress Plus und UsneGano, weil die Tauben durch den Einsatz dieser Kombination viel leichter gesund erhalten werden können. Das gilt sowohl vor Saisonstart als auch während der „toten“ Zeit von September bis März.

Abgesehen davon riskiert Albert nichts und lässt seine Tauben immer gegen Paramyxovirose und Paratyphus impfen. Vor Saisonstart erhalten sie zudem eine vorbeugende Behandlung gegen Trichomonaden und eine Behandlung für die Atemwege. Er weiß nicht, ob das nötig ist, aber er fühlt sich besser damit. Danach geht‘s zum Check-up beim Tierarzt. „Wenn die Tauben es gut bis zum Start schaffen, dann sind schon einige Preise sicher“, so Albert.

Generelles zum Spiel und zur Pflege

Sobald die schweren Mittelstreckenflüge losgehen, trainieren die Weibchen einmal am Tag. Täglich bekommen sie frischen Grit. Die Tauben bekommen immer so viel Futter, wie sie mögen, und was übrig bleibt, wird später am Tag noch einmal angeboten. Am Einsatztag erhalten sie um ca. 16 Uhr eine Extraportion, die ihnen zusätzliche Energie verleiht.

Die Weibchen sind im Schlag frei und diejenigen, die mit dem Verpaaren anfangen, werden aus dem Schlag entfernt. Wenn sie vom Flug heimkehren, gibt er dem Trinkwasser eine Kombination aus Mumm (Glukose und Vitamin C) und Avipharm (Elektrolyte) zu. Er benutzt L-Carnitin (Carni-Speed) im Trinkwasser. Für ein gutes Ergebnis nutzt man Carnitin am besten täglich, weil die Taube es nur in geringen Mengen selbst produziert. Es sorgt für eine gute Fettverbrennung und verbessert so die Kondition. Auch Hexenbier nutzt er gern. Besonders vor dem Saisonstart und dann über drei Wochen hinweg. Dieses Produkt verleiht den Tauben ein schönes, sauberes Brustfleisch, eine bessere Kondition und zugleich mehr Widerstandskraft. Er wiederholt das auch manchmal während der Saison.
Für die schweren Mittelstreckenflüge (+460 km) setzt er mehrmals pro Woche Bt-Amin forte ein, in Kombination mit Aminosäuren, B-Vitaminen und Elektrolyten. Das sorgt für starke und geschmeidige Muskeln.

Eine gute Vorbereitung

Nichts überstürzen, nichts dem Zufall überlassen; die Mannschaft so führen, wie es sich gehört. Das ist für Albert Derwa sehr wichtig. Zu Beginn werden seine Tauben wieder auf Strecke gebracht, auch die Alten und die Jährigen. Zuerst für einige kurze Flüge bis 20 km. Mit den Jungen kann man das, bei Strecken von bis zu 30 km, ungefähr 20 Mal wiederholen. Die Jungtauben bekommen sogar zwischen den Wettflügen ein Zusatztraining bis zu 30 km. Das geschieht morgens so früh wie möglich.

Während der Mauser bekommen die Tauben oft Methionin: Die enthaltene essentielle schwefelhaltige Aminosäure vermeidet fütterungsbedingte Mängel und unterstützt die Mauser. Und das sieht man den Tieren auch an. Die idealen Produkte hierfür sind Taubengold und Hessechol. Um die Federn geschmeidig und weich zu erhalten, bekommen sie immer ein warmes Bad mit Badesalz, sobald sie vom Wettflug zurückgekehrt sind. Das entspannt die Tiere und sie beruhigen sich. Auch am Einsatztag dürfen sie baden, damit sie so entspannt wie möglich in den Korb kommen. Nach dem Bad haben sie auch mehr Appetit. Darum gibt es am Einsatztag eine Extraportion Futter.

Tipp: Albert verfolgt die Wetterbedingungen ganz genau. Er nimmt nicht wegen einer Meisterschaft an einem Wettflug teil – das kommt ganz von selbst. Wenn die Wettervorhersage schlecht ist, nehmen seine Reisetauben an einem kurzen Flug, Momignies-Flug (105 km) oder Soissons-Flug (190 km), teil. Denn ein schlechter Flug schadet mehr, als ein guter nutzt, und man braucht Geduld, um eine gute Kondition aufzubauen.

Geheimnisse: Müssen die Tauben zu Hause lange Flüge machen? „Nein! In der letzten Saison haben sie zu Beginn sehr gut trainiert, aber im weiteren Verlauf der Saison nur noch etwa 10 Minuten. Sie sind immer so schnell wie möglich zum Schlag zurückgekehrt.“ Wegen Albert? Wegen einem anderen Weibchen? Das Motto heißt beobachten und handeln! Albert beobachtet seine Tauben und versucht zu vermeiden, dass sich die Weibchen untereinander paaren. Sobald er merkt, dass sich ein Weibchen in ein anderes verliebt hat, zieht eine von beiden in ein anderes Abteil (die Weibchen leben in zwei Abteilen). Alberts Tauben waren bisher sehr erfolgreich! Wozu dann etwas ändern?

Beste Flüge 2018:

  • 14/04 Soissons (190 km) 496 Alte:
  • 05/05 Melun (290 km) 3.007 Jährige:
  • 19/05 Chevrainvilliers (334 km) 642 Alte:
  • 26/05 Chevrainvilliers (334 km) 460 Alte:
  • 26/05 Chevrainvilliers (334 km) 945 Jährige:
  • 02/06 Blois (444 km) Prov. 2.953 Jährige:
  • 16/06 Bourges (457 km) Prov. 2.559 Jährige:
  • 11/08 Soissons 1.601 Junge:
  • 18/08 Châteauroux 483 Alte:
  • 15/09 Châteauroux 12.855 Junge:
  • 1, 1, 15, 21, 36, 39, 42, … (9/9)
  • 1, 1, 1, 42, 148, 169, 187, …(8/11)
  • 1, 5, 24, 25, 28, 29, … (8/9)
  • 1, 2, 3, 5, 10, 22, …(7/9)
  • 1, 4, 6, 8, 76, 140, … (8/9)
  • 1, 30, 57, 79, 226, … (6/9)
  • 8, 13, 26, 54, 70, 86, … (7/8)
  • 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 14, 15, … (46/63)
  • 6, 7, 11, 19, 20, 35, … (7/8)
  • 34, 37, 41, 72, 75, 78, 85, …(33/53)
18. Oktober 2017

Immer an der Spitze

Das war das Motto in der vergangenen Saison, das ist es jetzt und das wird es bleiben in Herent. Züchten, reisen, selektieren und alles tun, was möglich ist!

Jedes Jahr aufs Neue überrascht er die Taubenwelt: Albert hat möglicherweise eine “besondere Gabe” … Er ist ein guter Beobachter und er steigt in die Saison mit einer Gruppe von Tauben ein, die er bereits nach wenigen Flügen selektiert. In diesem Moment entscheidet er, wählt aus und bleibt dabei. Manchmal sind es die Vögel, manchmal die Weibchen, aber seine Aufmerksamkeit und Investitionen gelten überwiegend einer bestimmten Gruppe: den guten Tauben. Das sind die, die ohne große Anstrengungen, ohne Belohnung gewinnen. Er ist mit seinem kleinen Team schon oft gegen die “großen Meister” angetreten und oft auch mit Erfolg …

Albert ist ein Züchter, der gewinnen will, der immer nach Besserem strebt. Die Methode anpassen: verdunkeln, belichten, das System mit den Vögeln, mit den Weibchen, er versucht stets, den anderen voraus zu sein. Anders kann ich ihn nicht beschreiben. Er spricht gern über unseren Sport und ist in Kontakt mit den Allerbesten in unseren Reihen. Er versucht, an diesen Kontakten dranzubleiben, und er ist immer dort zu finden, wo es Spitzentauben gibt, zur Verstärkung seiner eigenen: die berühmte Paulien, Valeska, die Ursprünge des Goldpaars. Er kennt diese Tauben und er weiß, was sie brauchen, wie sie sich verhalten, und er versucht, das noch zu verbessern, oft mit Erfolg. Seine Ergebnisse bestätigen das.

Wieder war 2017 eine großartige Saison. Beim Eröffnungsflug auf der schweren Mittelstrecke in Vierzon Mitte Mai gewann er den 1. gegen 2.258 Jährige und er beendete die Saison in der schweren Mittelstrecke mit einem super Ergebnis in Bourges 1. Provinzial mit 1/498 Alttauben und außerdem die schnellste gegen 2.546 Tauben.

2017: Witwerschaft mit 15 Weibchen!

Die Gruppe in dieser Saison zählte nicht mehr Tauben und das bedeutet nicht unbedingt, dass man gute Tauben unterm Dach hat.

Wenn die Weibchen die Besten sind, verbringe deine Zeit mit den Weibchen, und nochmal, verbringe deine Zeit mit den Besten, verschwende sie nicht auf die, bei denen du nicht sicher bist. Albert hat schon alle Systeme ausprobiert, aber immer kommt er zurück zum “Verbring deine Zeit mit guten Tauben, egal ob Vögel, Weibchen oder Jungtauben, Hauptsache, es sind die besten”.

Schwerpunkt im Schlag von Albert Derwa

Hygiene: sehr saubere Schläge, die zweimal am Tag gereinigt werden.

Das Futter: so viel wie möglich “unbehandeltes” Futter: Nur selten setzt er dem Futter etwas zu, aber in der letzten Saison tat er es zum ersten Mal. Hexenbier in Kombination mit Entrobac, aber nur wenige Tage, am Anfang der Woche. Warum? Albert meint, dass sie mehr fressen, wenn das Futter ” unbehandeltes ” ist, und je mehr sie fressen, desto besser trainieren sie, desto schneller gelangen sie zu guter Kondition.

Trinkwasser: Er achtet auch sehr auf das Trinkwasser, das er täglich zweimal auffrischt. Er setzt dem Trinkwasser immer etwas zu: Die Basisprodukte sind immer noch Avidress Plus und UsneGano, weil die Tauben durch den Einsatz dieser Kombination viel leichter gesund bleiben. Sowohl vor Saisonstart als auch während der “toten” Zeit (September bis März).

Abgesehen davon riskiert Albert nichts und seine Tauben werden immer gegen Paramyxo und Paratyphus geimpft. Vor Saisonstart erhalten sie zudem eine vorbeugende Behandlung gegen Trichomonaden und für ihre Köpfe. Er weiß nicht, ob das nötig ist, aber er fühlt sich besser damit. Danach geht’s zum Tierarzt zum Check-up. Wenn die Tauben gut bis zum Start kommen, sind schon einige Preise sicher.

Allgemeines zum Spiel und zur Pflege

Sobald die schweren Mittelstreckenflüge losgehen, trainieren die Weibchen nur einmal am Tag. Täglich bekommen sie frische Mineralien (er benutzt gern die Mineralmischungen von Röhnfried wie Expert Mineral, Reise-Mineral und Leckerstein) und so kommen diese jeden Tag zum Einsatz. Er fügt auch ein paar Extras hinzu wie Sämereien, Hanf und Sonnenblumenkerne.

Die Tauben kriegen immer so viel, wie sie mögen, und was übrig bleibt, wird später am Tag noch einmal angeboten. Am Einsatztag kriegen sie um ca. 16 Uhr eine Extraportion.

Die Weibchen sind im Schlag frei und die, die mit dem Verpaaren anfangen, werden aus dem Schlag entfernt.

Wenn sie vom Flug heimkehren, finden sie eine Kombination aus Mumm (Glukose und Vitamin C) + Avipharm (Elektrolyte) in ihrem Trinkwasser. Vergangene Saison benutzte er Carni-Speed zum ersten Mal und zwar für 4 Tage in der Woche. Er fing damit an, weil es ihm ein Züchterfreund empfohlen hatte. Für ein gutes Ergebnis nutzt man L-Carnitine am besten täglich, weil die Taube es nur in geringen Maßen selbst produziert. Es sorgt für eine gute Fettverbrennung und verbessert so die Kondition. Er benutzt oft auch Hexenbier, besonders vor Saisonstart und dann über 3 Wochen. Dieses Produkt verleiht den Tauben ein schönes Brustfleisch, was für eine bessere Kondition steht und auch für mehr Widerstandskraft. Er wiederholt das auch während der Saison. Vor den schweren Mittelstreckenflügen (+460 km) setzt er oft Bt-Amin forte ein, eine Kombination von Aminosäuren, B-Vitaminen und Elektrolyten, was sich positiv auf die Muskeln auswirkt. Gute Erfahrungen hat er auch mit Blitzform gemacht (Jod sorgt für gute Durchblutung, mehr Sauerstoff, Energie und Kondition …).

Eine gute Vorbereitung: Nichts überstürzen, nichts dem Zufall überlassen, die Kolonie so führen, wie es sich gehört. Auch das ist Derwa. Am Anfang werden seine Tauben wieder auf Strecke gebracht, auch die Alten und die Jährigen, mit einigen kurzen Flügen bis 20 km. Mit den Jungen kann man das 20 Mal wiederholen, kurze Flüge von 30 km, sogar zwischen den Wettflügen bekommen die jungen Tauben Zusatztraining bis zu 30 km. Das geschieht morgens so früh wie möglich.

Während der Mauser ist der Einsatz von Taubengold (Methionin unterstützt die Ausbildung perfekter Federn) sehr wichtig, aber Hessechol ist ebenfalls wichtig. Man sieht sehr bald die Veränderung. Um die Federn gut und weich zu erhalten, baden sie immer mit Badesalz, wenn sie vom Wettflug zurückgekehrt sind. Das entspannt sie und sie beruhigen sich besser. Auch am Einsatztag dürfen sie baden … ebenfalls zur Entspannung, damit sie entspannt in den Korb kommen, und danach für einen guten Appetit (darum gibt es am Einsatztag eine Extraportion Futter).

Was war neu 2017?

Außer dem Einsatz von Hexenbier, Carni Speed und Bt-Amin forte hat Albert auch den Schlag angepasst: Jedes Abteil hat nun eine kleine Voliere. Wenn schönes Wetter ist, können die Tauben immer in der Voliere bleiben, wo sie mehr Sauerstoff und Platz haben. Nach der Heimkehr vom Wettflug werden der Vogel und sein Weibchen in ihrer Nistzelle eingesperrt. So sind sie viel ruhiger und genießen es, zusammen zu sein. Das motiviert sie für den nächsten Wettflug.

Der Star des Schlages: “Izaura”

Sie gewann von 2015-2017 insgesamt 36 Preise davon 21 im 1. Zehntel und insgesamt 6 x 1. Konkurs. Der Vater stammt aus der Paulien-Linie, dem Zuchtgold von Albert und die Mutter ist eine Enkeltochter des Harry von Jan Hooymans.

  1. 1. Soissons 633 Tauben
  2. 1. Melun 521 Tauben
  3. 1. Châteauroux 444 Tauben
  4. 1. La Souterraine 105 Tauben
  5. 1. Lorris 573 Tauben
  6. 1. Bourges I.Prov. 498 Tauben
  7. 5. Châteauroux NAT. 2.108 Tauben
  8. 8. Argenton Prov. 568 Tauben
  9. 29. La Souterraine NAT. 2.939 Tauben
  10. 37. Argenton NAT. 3.917 Tauben
28. Oktober 2016

Immer ganz oben in der Liste

Ein Gespräch mit Albert Derwa ist stets eine wertvolle Erfahrung: Albert & Francine sind ein unzertrennliches Paar, nicht nur als Mann und Frau, sondern auch im Taubensport, im Alltag. „Spaß haben und viel lachen halten fit.“ Sie sind beide für ihre direkte Art bekannt, aber auch liebensvolle Art bekannt. „Gutes Leben“ ist beiden sehr wichtig, aber sie schrecken auch nicht vor Arbeit zurück …

Ohne Mühe kein Lohn. Er hat keine Scheu, mit seiner kleinen Kolonie gegen die „Größten“ anzutreten und … er tut dies oft mit Erfolg.

Albert Derwa ist einer, der immer gewinnen will und stets nach Verbesserung strebt. Anpassung von Methode, Verdunkelung, Belichtung, des Systems mit den Vögeln, des Systems mit den Weibchen – stets versucht er, einen Schritt Vorsprung zu halten. In der letzten Saison war 2016 erneut ein Jahr mit mehreren Siegen und anderen schönen Ergebnissen, besonders am Ende der Saison gab es ein Spitzenergebnis zum Abschluss: 1 Provinzial Châteauroux Alte. Er ging in die Saison mit nur 9 Jährigen und 4 Alten. Das bedeutet große Ergebnisse mit nur wenigen Tauben.

„Wenn sie nicht punkten, dann müssen sie raus! , sagt Albert Derwa “ Strenge Auslese, die Latte so hoch wie möglich hängen und keine Zeit auf Tauben verschwenden, die es nicht bringen! Das ist Albert Derwa : Zucht, Reise und Auswahl, aber immer das Mögliche tun!

Beobachten und auswählen

Albert Derwa hat schon viele Namen bekommen – von Jungvogelspezialist über Spitzenreiter mit Witwern bis Spezialist mit Weibchen. Trotzdem ist sein Motto, „alles so einfach wie möglich zu halten“. Nimm an Flügen teil, für die du gerade die besten Tauben hast. Wenn die Vögel gerade die Besten sind, dann spiel mit Witwerschaft. Sind die Weibchen die Besten, dann investiere deine Zeit in die Weibchen. Wie gesagt, es ist wichtig, seine Zeit auf gute Tauben zu verwenden, verschwende sie nicht an die, die es nicht wert sind. Albert hat schon alle Systeme ausprobiert und jedes Mal kommt er darauf zurück, seine Zeit mit den guten Tauben zu verbringen, ob es nun die Vögel, Weibchen oder Jungtauben sind, es kommt nur darauf an, wer sich „gut macht“, und auf diese Tauben verwendet er dann seine Zeit.

Sehr wichtig für Albert Derwa!

Alles ist sehr sorgfältig ausgearbeitet; sehr sauber. Das Futter ist immer sauber, das heißt, wenn sie etwas bekommen, dann immer über das Trinkwasser. Laut Albert Derwa „lässt unbehandeltes Futter sie mehr fressen“ und je mehr sie fressen, desto besser können sie trainieren, desto schneller kommen sie in Topform. Dennoch, da ist immer was im Trinkwaser und es wird mehrmals täglich aufgefrischt! Dies sind die Basisprodukte, die er bevorzugt: Avidress Plus und UsneGano. Der Einsatz dieser Produkte macht es leichter, die Tauben bei guter Gesundheit zu halten, besonders vor der Saison, in der „toten Zeit“ (September bis März). Während der Saison bevorzugt er Avipharm (Elektrolyte) und Mumm (Glukose). Diese Kombination sichert eine sehr schnelle Erholung, was man den Tauben auch ansehen kann.

Außerdem lässt Albert es niemals darauf ankommen, er behandelt die Tauben stets gegen Paramyxo und Paratyphus. Auch gegen Trichomonaden werden sie vor der Saison präventiv behandelt und dasselbe gilt für saubere Köpfe, ob nun Bedarf besteht oder nicht, er fühlt sich einfach wohler damit. Danach gibt es noch einen Besuch beim Tierarzt … Gehen die Tauben gesund an den Start, hat man bereits viele Preise gewonnen.

Beim Futter bevorzugt Albert eine leicht verdauliche Mischung, er setzt auf die Beyers Mischung. Nur für die letzten zwei Fütterungen benutzt er „Brilliant“, eine reichhaltige Mischung. Aber eine Sache fiel mir auf: Sobald Albert den Schlag betritt, erhalten seine Tauben ein Leckerli, zum Beispiel Sämereien, Hanf- oder Sonnenblumenkörner. Während der Reisesaison bekommen sie zweimal wöchentlich Blitzform (das Jod sorgt für gute Blutzirkulation, mehr Sauerstoff, Energie und Kondition) und an den letzten beiden Tagen gibt er Ro200 in die Tränke. Bei dieser Versorgung bekommen sie alles, was sie brauchen, um Spitzenergebnisse zu erzielen.

Eine gute Vorbereitung

Wir haben es bereits gesagt: Überlasse nichts dem Zufall. Darum investiert er am Saisonbeginn viel Zeit in das Training seiner Tauben. Die Alten und die Jährigen werden mehrmals auf 20 km trainiert. Bei den Jungtauben geht er auf bis zu 20 Trainingsflüge über eine Strecke von 30 km. Auch zwischen den Flügen werden die Jungtauben manchmal zusätzlich auf 30 km trainiert. Das findet immer am Morgen statt, so früh wie möglich. Die Tauben trainieren einmal täglich am Morgen, die Weibchen werden vorher immer etwas gefüttert, weil sie dann besser trainieren.

Während der Mauser setzt er viel Taubengold ein (Methionin sorgt für gesunde Federn) und auch Hessechol, was man den Tauben ansieht.

Am Tag nach dem Flug bekommen sie ein warmes Bad, das entspannt und beruhigt sie. Aber auch am Tag der Einkorbung können die Tauben baden … Das stellt sicher, dass sie ruhig in den Korb gehen und auch mehr Appetit haben. Sehr wichtig: Wenn die Tauben eine gute Verdauung haben, sind sie gesund. Neben dem Futter erhalten die Tauben auch viele kleine Steine und Mineralien. Albert setzt hier Pickstein ein, Taubenfit, Expert Mineral, Lecker-Stein, Zucht- & Mauser-Mineral und Reise-Mineral! Das gibt es täglich, manchmal sogar zweimal täglich und einige Tauben nehmen es gern vor der Fütterung. So bekommen sie gute Federn und vor allem eine gute Verdauung!!!

Der Spitzenreiter 2016

2093096-15,

Provinzialsiegerweibchen Châteauroux Alte 2016. Dieses Superweibchen flog in 2016

1.Provinzial Châteauroux gegen 358 Tauben – 5. National Châteauroux gegen 2108 Alte –

1. La Souterraine gegen 105 Jährige – 3. Provinzial gegen 510 Jährige und gleichzeitig den 29. National gegen 2.939 Alte.

Weiterhin flog Sie den 1. Melun 521 gegen Jährige – Soissons gegen 633 Jährige.

Als Jungtaube brillierte sie bereits mit: 3. Soissons gegen 167 Tauben – 17. Soissons gegen 959 Tauben – 17. Montargis gegen 666 Tauben – 18. Soissons gegen 212 Tauben

Ihre Abstammung: Sie ist eine Enkelin von 1. National Argenton – 1. National Issoudun, …

Da sieht man mal wieder – gutes Blut lügt nie!

Beste Ergebnisse:

  • 25/06, Melun 278 Alte: 1, (2/3)
  • 02/07, Melun 521 Jähr.: 1, 8, 15, 20, 22, 48,
  • 02/07, Melun 284 Alte: 1, .. (3/3)
  • 09/07, Argenton 218 Alte: 1, 10, .. (3/3)
  • 09/07, Argenton Nat. 9.228 Alte: 14…
  • 09/07, Argenton 1.307 Jähr.: 7, 15, 36, 53, 80 (5/11)
  • 09/07, Argenton 12.449 Nat.: 146, 229, 431, 617, 974 (5 von 11 pro 10. Zehntel)
  • 09/07, Momignies 233 Junge: 1, 2, 4, 7, 9, 10, 11, 12,
  • 09/07, Sens 609 Jähr.: 1, 17, 32, (4/10)
  • 23/07, Blois Brab Union 1.535 Jähr.: 2, 14, 54, … (5/9)
  • 06/08, Bourges National 7.479 Alte: 59, 148, 949 (3/3)
  • 06/08, Soissons 1.457 Junge: 1, 4, 16, 48, 49, 73, 77, 78, … (25/45)
  • 13/08, Argenton National 4.582 Jähr.: 34, 35, 457, 556 (4/4)
  • 13/08, Argenton National 3.110 Alte: 153, 371 (2/2)
  • 13/08, Melun 652 Junge: 1, 2, 6, 8, 9, 11, 15, 68, … (24/42)
  • 27/08, Soissons 176 Junge: 1, 2, 4, 8, 9, 11, 12, 14, … (23/41)
  • 03/09, La Souterraine 105 Alte: 1, 8,… (3/5)
  • 10/09, Soissons 283 Junge: 1, 1, 1, 4, 16, 17, 18, 19, 21, 22,…(26/34)
Albert-Derwa

Albert-Derwa

Results

Beste Flüge 2025:

  • 26/04. Soissons (190 km) gegen 3.733 Tauben1, 2, 23, 44
  • 10/05. Soissons (190 km) gegen 1.732 Tauben 1, 2, 3, 42
  • 17/05. Soissons (190 km) gegen 1.742 Tauben 2, 5, 5, 7
  • 21/06. Soissons (190 km) gegen 1.005 Tauben 2, 3, 4, 9

Beste Flüge 2024:

  • 11/05 Soissons (190 km) gegen 1.896 Alte : 1, 4, 5, 6, …. (16)
  • 25/05 Soissons (190 km) gegen 1.310 Alte : 1, 1, 22, 27, ….(16)
  • 08/06 Sermaises (343 km) gegen  287 Alte : 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, ... (16)
  • 23/06 Sermaises (343 km) gegen  1.272 Alte : 5, 6, 18, 21, 38, 48,  ….(16)
  • 29/06 Sermaises (343 km) gegen  957 Alte : 5, 8, 14, 18, 19, 20,…  (10)
  • 13/07 Sermaises (343 km) gegen 730 Alte : 1, 2, 3, 16, 29, 31, … (15)

 

Erfolge 2023:

Beste Taube dieses Jahr war Darina...

Bisher flog sie in den Jahren 2020, 2021 und 2022 14 x 1/100 und 12 mal 1/50.

  1. 1. Soissons gegen 3.436 Tauben
  2. 1. Soissons gegen 2.808 Tauben
  3. 1. Sermaises gegen 2.694 Tauben
  4. 1. Soissons gegen 834 Tauben
  5. 3. Sermaises gegen 1.341 Tauben
  6. 3. Sermaises gegen 1.341 Tauben
  7. 4. Melun gegen 1.655 Tauben
  8. 1. Vierzon gegen 395 Tauben
  9. 4. Momignies gegen 1.356 Tauben
  10. 4. Issoudun gegen 1.234 Tauben
  11. 4. Sermaises gegen 1.038 Tauben
  12. 10. Nanteuil gegen 2.032 Tauben
  13. 1. Sermaises gegen 129 Tauben
  14. 24. Sermaises gegen 2.623 Tauben
  15. 2. Soissons gegen 169 Tauben
  16. 26. Bourges gegen 2.062 Tauben

 

Erfolge 2021:

1 . Olympic Ace «Olympic Hope» KBDB All Round’20

4 . NAT . La Souterraine’20 9.469 Tauben

6 . NAT . Issoudun’20 10.603 Tauben

7 . NAT . Argenton’19 5.158 Tauben

10 . NAT . Montluçon’19 14.104 Tauben

19 . NAT . Châteauroux’19 6.377 Tauben

34 . NAT . Châteauroux’18 12.855 Tauben

58 . NAT . Bourges’20 2.3195 Tauben

65 . NAT . Châteauroux’20 20.800 Tauben

Erfolge 2020:

  1. und 2. Olympiadetauben Kategorie Allround
  2. Olympiadetaube Kategorie H
  3. nationaler Meister schwere Mittelstrecke Alttauben und Jährige KBDB 2020
  4. nationale As-Tauben schwere Mittelstrecke Alttauben KBDB 2020
  5. national Argenton – schnellste Taube gegen 27.892 Tauben

3 x 1. Provinzialsiege

2018

Beste Flüge

14/04 Soissons (190 km) 496 Alte:
1, 1, 15, 21, 36, 39, 42,… (9/9)

05/05 Melun (290 km) 3.007 Jährige:
1, 42, 148, 169, 187,…… (8/11)

19/05 Chevrainvilliers (334 km) 642 Alte:
1, 5, 24, 25, 28, 29,………(8/9)

26/05 Chevrainvilliers (334 km) 460 Alte:
1, 2, 3, 5, 10, 22,…………(7/9)

26/05 Chevrainvilliers (334 km) 945 Jährige:
1, 4, 6, 8, 76, 140,………..(8/9)

02/06 Blois (444 km) Prov. 2.953 Jährige:
1, 30, 57, 79, 226,………..(6/9)

16/06 Bourges (457 km) Prov. 2.559 Jährige:
8, 13, 26, 54, 70, 86,……..(7/8)

11/08 Soissons 1.601 Junge:
2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 14, 15,…(46/63)

18/08 Châteauroux 483 Alte:
6, 7, 11, 19, 20, 35, ………(7/8)

15/09 Châteauroux 12.855 Junge:
34, 37, 41, 72, 75, 78, 85..(33/53)

2017

Momignies gegen 1.444 Junge: 1, 2, 13, 15, 17, 27, 34

Nanteuil gegen 1.678 Junge: 1, 4, 32, 35, 64, 81, 172

Melun gegen 628 Jährige: 1, 2, 5, 11, 17, 38

Lorris gegen 834 Jährige: 1, 37, 40

Blois gegen 3.122 Jährige: 4, 5, 43, 55, 74

Bourges gegen 2.318 Alte: 11, 28, 101

Vierzon gegen 1.521 Alte: 9, 13, 46, 109, 118

Das Röhnfried Racing-Team

Unser Team vereint einige der erfolgreichsten Taubenzüchter aus Deutschland, Polen, Belgien und den Niederlanden. Mit ihrer Leidenschaft und Expertise setzen sie auf die bewährten Produkte von Röhnfried, um ihre Tauben optimal auf die Wettflüge vorzubereiten. Das Team steht für herausragende Erfolge im Taubensport und teilt regelmäßig wertvolle Tipps und Erfahrungen. Durch den engen Austausch mit den Züchtern entwickeln wir von Röhnfried kontinuierlich innovative Produkte, die die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tauben fördern. Gemeinsam setzen wir Maßstäbe im modernen Taubensport.

Mehr Erfolg bei Zucht und Sport

Mehr Erfolg bei Zucht und Sport

Mit unseren Produkten unterstützen wir Ihre Tiere dabei, in Zucht, Ausstellung und Sport ihre besten Leistungen zu zeigen.

Natürliche Produkte

Natürliche Produkte

Viele unserer Produkte basieren auf natürlichen Rohstoffen, um die Gesundheit und Vitalität Ihrer Tiere bestmöglich zu fördern.

Eigene Produktion in Deutschland

Eigene Produktion in Deutschland

In Schleswig-Holstein produzieren wir in unserem eigenem Werk den Großteil unserer Produkte.