Ihr Spezialist für Brieftauben, Rassetauben, Geflügel und Kaninchen
Ein fabelhaftes Jahr betitelten wir den Bericht über das Jahr 2024. „Ich hatte schon bessere Jahre“ antwortete Klaus Steinbrink auf meine Frage zu seinem Resümee über die Saison 2025.
Nun muss man eine derartige Aussage immer relativ betrachten, denn was Spitzenzüchter wie er als durchschnittliche Erfolge bezeichnen sind häufig Ergebnisse, die viele Sportfreunde noch nie erreicht haben. Der erste Platz in nahezu allen wichtigen Wettbewerben auf RV-Ebene zählt dazu. „In diesem Jahr fehlte in meiner Reisemannschaft die große Gesundheit. Die Tiere wirkten verschleimt. Zwei mal musste ich für 10 Tage mit entsprechendem Medikament kuren, das warf die Truppe immer wieder zurück. Hinzu kam, dass die Mannschaft eine Nacht lang wegen eines Angriffs des Grauens draußen blieb, was mir den Angstschweiß auf die Stirn trieb“.
Weil unser Sportfreund wie mittlerweile viele Züchter seinen Tieren im Winterhalbjahr raubvogelbedingt keinen Freiflug gewähren kann, lässt er sie im Februar und März tagsüber in große Volieren die frische Luft genießen. „Vielleicht haben sie sich dort aufgrund der kalten und feuchten Witterung etwas eingefangen“, so die Vermutung. Mittlerweile wurden die Volieren an beiden Seiten und hinten verkleidet, um so etwas zukünftig auszuschließen.
Auch die Jungtierreise war nicht ohne Probleme. Bereits am Haus gingen 35 Tiere aufgrund von Attacken der Krummschnäbel verloren. Von den verbleibenden 50 Jungtiere gingen 20 verloren, so dass die Reise vorzeitig eingestellt werden musste.
Am Versorgungs- und Haltungssystem hat sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert. Nach wie vor kommen die Futtersorten Relax, Energy und Power Mix von Mifuma zum Einsatz. Bei den Ergänzungsprodukten vertraut man seit Jahren der Firma Röhnfried. Zweimal wöchentlich kommt ein Gemisch aus Blitzform und UsneGano zum Einsatz. Am Wochenende erhalten die Tiere in die letzten drei Tränken RO 200 ready und Elektrolyt 3Plus. An den beiden Tagen nach dem Flug wird die Mannschaft mit vier Mahlzeiten K+K Protein 3000 zusammen mit Entrobac wieder aufgebaut.
Zur Vorbereitung auf die Saison werden drei bis vier private Auflässe aus ungefähr 30 km Entfernung durchgeführt.
Immer wenn man über Klaus Steinbrink einen Bericht schreibt, denkt man, im nächsten Jahr kann es nicht noch besser werden. Aber Klaus belehrt uns immer wieder eines Besseren. Das Reisejahr 2024 war einfach überragend! Es hat vom ersten Flug an einfach alles perfekt zusammengepasst. Klaus ist halt ein Züchter, der 365 Tage für den Taubensport lebt und nichts dem Zufall überlässt.
Die Reisetauben und das System
Bei ihm in Wallenhorst werden die Reisetauben genau wie die Zuchttauben Ende November angepaart und ziehen entweder eigene oder von den Zuchttauben untergelegte Junge groß. Danach beginnt schon das intensive Training. Da Klaus die Tauben das ganze Jahr rauslassen kann, sind sie hier sehr schnell in einer Topverfassung. Vor der Saison werden die Tauben zusätzlich noch privat trainiert. In der Saison gibt es donnerstags immer einen Familientag und die privaten Trainingsflüge werde nur noch sporadisch durchgeführt. Beim Einsetzen werden die Partner nicht gezeigt. Dafür bleiben sie nach dem Flug für circa zwei Stunden zusammen.
Die Versorgung mit Röhnfried-Produkten
Die Versorgung hat sich nicht wesentlich verändert. Am Heimkehrtag sind immer Rotosal und Bt-Amin forte in der Tränke. Danach gibt es in der Wochenmitte zwei Tage lang Blitzform mit UsneGano. Danach bekommen sie in den letzten drei Tränken RO 200ready mit Elektrolyt 3Plus. Nach dem Flug wird über vier Mahlzeiten mit K+K Protein 3000 und Entrobac dafür gesorgt, dass eine schnelle Muskelregeneration und eine zügige Darmstabilisierung stattfinden.
Erfolge 2024
Klaus konnte in diesem Jahr wieder einmal eine Top-Ten Platzierung auf Verbandsebene erreichen. Er wurde 8. Deutscher Verbands-Jährigenmeister. Aber auch auf Regionalebene konnte er sich überall oben festsetzen.
Dazu kommen noch zehn erste Konkurse auf der Alttierreise und ein erster Konkurs auf dem Regionalflug München (511 km).
Klaus, was erwartest Du in der nächsten Saison?
“Ich habe im nächsten Jahr eine sehr junge Mannschaft, die in diesem Jahr schon Außergewöhnliches geleistet hat. Aus diesem Grund freue ich mich schon auf die neue Saison. Aber bis dahin liegt noch viel Arbeit vor mir und meinen Tauben.”
Beste Flüge 2024
Jedes Mal, wenn man mit Klaus über Tauben spricht oder ihn im Umgang mit den Tauben sieht, steigt die eigene Motivation für den Taubensport. Jede Faser des “Weißen Hais” aus Wallenhorst scheint für den Sport zu brennen. Klaus ist ein harter Konkurrent, den es im Regionalverband 256 zu schlagen gilt, aber gleichzeitig auch ein leidenschaftlicher Tierfreund. Bei ihm steht der Brieftaubensport an 365 Tagen im Jahr auf höchstem Niveau, denn die Zuchttauben werden bereits Ende November mit den Reisetauben gepaart und damit beginnt schon der Lauf für die nächste Saison.
“Das Reisejahr war für mich wirklich großartig. Ich bin äußerst zufrieden”, antwortet Klaus, wenn man ihn nach seinem Rückblick auf das Jahr 2023 fragt. Die bewährten Linien rund um die “Blaue Mauritius” und den “Crack 75” bringen jedes Jahr neue AS-Tauben hervor. In diesem Jahr haben sie es sogar bis auf die überregionale Ebene der Westfalenmeisterschaft geschafft. Die jährige Täubin “59” wird die fünftbeste jährige Täubin in Westfalen – insgesamt hat sie 13/13 Flügen mit 1.146 AS-Punkten absolviert, darunter 2., 3., 4., 4., 4. und 5. Konkurs.
Aber wer Klaus kennt, weiß, dass diese Taube kein Zufallstreffer ist, denn sowohl die “19-86W” als auch der “20-537 V” haben in diesem Jahr volle Preise erzielt. Angesichts der teilweise wechselnden Winde und der anspruchsvollen Flüge kann man nur den Hut vor der Leistung dieser Tiere ziehen.
In Bezug auf die Versorgung hat sich in Wallenhorst nichts geändert. Wenn man Klaus nach dem Geheimnis seiner Versorgung fragt, antwortet er: “Mein Gemisch aus Blitzform und UsneGano”. Dies wird zweimal wöchentlich verabreicht und sorgt für eine optimale Gesundheit und Topform. Am Wochenende erhalten die Tauben die letzten drei Tränken RO 200 ready über das Wasser, zusammen mit Elektrolyt3Plus. Am Tag nach dem Flug baut Klaus seine gefiederten Renner wieder auf, indem er ihnen vier Mahlzeiten K+K Protein 3000 zusammen mit Entrobac verabreicht. Dies gewährleistet eine schnelle Muskelregeneration nach dem Flug und eine exzellente Darmgesundheit.
Anfängern rät Klaus, sich schnellstmöglich einen Mentor mit einem bewährten System zu suchen, der auch bei schwierigen Flügen seine Tauben sicher nach Hause bringt. Wenn das richtige System auf gute Tauben in einem angemessenen Schlag trifft, ist der Erfolg vorprogrammiert.
“Meine Ziele für das Jahr 2024 sind, im Regionalverband zu glänzen. Die vorderen Plätze auf Bundesebene erfordern auch eine Portion Glück. Das lässt sich nicht planen!”
Mit der Saison 2022 bin ich grundsätzlich zufrieden. Leider muss man aber auch sagen, dass wir in diesem Jahr wieder sehr komplizierte Flüge hatten. Trotzdem konnte ich fünf erste Konkurse in der RV erringen und bei 13 Flügen haben 16 Tauben eine zweistellige Preisausbeute erzielt. Hier ist besonders der „20-537“ zu erwähnen. Er wurde mit zwölf Preisen und 843 AS-Punkten bester Vogel in der RV.
Ich werde an meinem System nichts ändern, weil ich mit meinem Konzept von Röhnfried seit Jahren absolut zufrieden bin und meine Tauben immer perfekt auf die Flüge vorbereitet sind.
Der Erfolg meines Konzepts beruht auf einem ausgewogenen Versorgungsprogramm. In diesem System haben alle Produkte einen wichtigen Stellenwert. Jedes Produkt für sich erfüllt unterschiedliche Aufgaben – während einer langen Saison aber auch darüber hinaus im gesamten Jahr. Während der Alttierreise möchte ich auf keinen Fall auf Blitzform verzichten, denn dadurch erreiche ich bei meinen Tauben eine sichtbare Topform. Diese sorgt wiederum in der Saison für absolute Spitzenpreise. In der Zucht ist einer meiner Favoriten OptiBreed. Durch die regelmäßige Gabe von OptiBreed haben sich meine Jungtauben noch besser entwickelt und die Befruchtungsrate in der Zucht war außergewöhnlich gut. Bei meinen Jungtauben ist Carni-Speed in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Über die kontinuierliche Zufuhr von Carni-Speed haben sowohl meine Jung- als auch meine Alttauben eine deutlich bessere Trainingsintensität erreicht. Und die ist meiner Meinung nach die Grundlage für eine erfolgreiche Saison. In der Mauser ist für mich Hessechol ein absolutes Must-have. Mit Hessechol bekommen meine Tauben ein perfektes neues Federkleid und das ist die Basis für eine erfolgreiche neue Saison.
Da muss ich nicht lange überlegen! Ein besonderes Erlebnis war der 28. Mai. Hier konnte ich im Regionalverband den ersten und zweiten Konkurs gegen 3792 Tauben erringen. Auf diesem Kopfwindflug konnten 42 meiner 57 Tauben einen Preis erzielen.
Klaus Steinbrink ist mit dem Jahr grundsätzlich zufrieden, der verspätete Reisebeginn aufgrund der Corona Pandemie war aus sportlicher Sicht natürlich eine Herausforderung.
„Ich bin sehr zufrieden. Meine Tauben haben wieder super Leistungen gezeigt. Insgesamt haben ca. 30 Tauben eine zweistellige Preisausbeute errungen. Außerdem haben sechs Tauben 12/12 Preise geflogen. Auch in der Spitze haben sie absolut geliefert. Wir konnten acht Mal den ersten Konkurs erringen, darunter zwei Regionalsiege. In meiner RV habe ich sämtliche Meisterschaften errungen. Im Regionalverband konnte unter anderem die erste RegV Meisterschaft des Verbandes und das erste AS Weibchen erflogen werden. Ich hatte in diesem Jahr absolut keine Probleme. Das Gesundheitskonzept von Röhnfried hat zu 100% funktioniert“, so Klaus Steinbrink.
„Wir hatten in diesem Jahr sehr glatte Flüge, wodurch meine Tauben ihre Form kontinuierlich steigern konnten. Es hat einfach Spaß gemacht!“
„Bei den Alttauben bin ich meinem Versorgungsprogramm treu geblieben. Die Jungtauben haben drei Mal die Woche Viatalo Top und Avimycin Forte bekommen. Meine Jungtauben haben im Bereich Flugfreude, Vitalität und Gesundheit nochmal einen enormen Schub bekommen - was sich auch auf den Preisflügen mit super Leistungen widerspiegelte.“
„In diesem Jahr hatte ich eine ganze Reihe von absoluten Assen. Besonders erwähnen möchte ich gerade die RV und Regionalbesten und natürlich die mit herausragenden Ass Punkten. In vielen dieser Tauben ist unsere alte Linie „Crack 75“ vorhanden. Außerdem sind viele Tauben auf die Blutlinie eines Vollbruders des „300“ von Hörster/Brinkhoff zurückzuführen. Erstmalig wurde unser 09710/15/26 dieses Jahr in der Zucht eingesetzt. Vier seiner Nachkommen konnten sich sofort als Junge unter den Top 20 im Regionalverband durchsetzen. Auch die „Prinz Malie“ Nachzuchten gekreuzt mit dem „Crack 75“ Blut haben herausragende Tauben gebracht.“
„Wir haben acht Erste Konkurse errungen, darunter zwei Regionalsiege und mehrere Top Platzierungen bei den AS-Tauben in unserem Regionalverband.“
„Der beste Flug war der 10. Preisflug ab Hemau (430Km). Ich habe bereits in der Woche gemerkt, wie die Tauben in Höchstform kamen. Auch die Spitzenpreise bei diesem Flug auf Regionalebene waren der absolute Wahnsinn. Wir machen von 48/34 Preise und fangen mit dem 1, 2, 8, 11, 13 usw. an. Auch die Jungtierflüge sind in diesem Jahr super verlaufen und ich konnte einen Regionalsieg erringen.“
„Alle Röhnfried Produkte sind für mich wichtig und erfüllen ihren Zweck. Für das Jahr 2020 haben mich besonders Vitalo Top und Avimycin Forte überzeugt. Bisher habe ich keine Änderung geplant. Aber ich lasse mich gerne von Röhnfried überraschen, ob noch was Neues kommt. Ich habe zur Steigerung der Flugfreude Carni Speed und Avidress im Wechsel mit UsneGano und Avidress über das Wasser verabreicht. Über das Futter haben meine Jungtauben Hexenbier bekommen. Durch diese Mischung konnte ich die maximale Trainingsleistung aus den Tauben herausholen. Da ich meine Tauben immer im Oktober gegen Paramyxo und 14 Tage später gegen Paratyphus impfe, habe ich im Jahr 2020 lediglich im März gegen Pocken geimpft.“
„Ich wünsche jedem Sportsfreund, besonders in dieser schweren Zeit, Gesundheit und ein hoffentlich gutes Reisejahr 2021. Vertraut Euren Tauben und dem Röhnfried Programm.“
Es gibt nur wenige Sportfreunde, die es seit fast 20 Jahren immer wieder schaffen, sich in den unterschiedlichen nationalen Wettbewerben in der Spitze zu platzieren. Einer von ihnen ist der 53-jährige Klaus Steinbrink aus Wallenhorst bei Osnabrück. Er spielt in der RV Osnabrück v. 1911 (34 Mitglieder), die ihrerseits dem RegV 256 – Osnabrück u. U. angehört.
Seit Jahren dem Röhnfried-Team angehörend und daher für unsere Leser kein Unbekannter, konnte er 2018 mit dem 4. Platz in der nationalen Jährigenmeisterschaft seiner eindrucksvollen Erfolgsbilanz eine weitere Spitzenplatzierung hinzufügen. Lassen wir uns die Erfolge der letzten Jahre kurz auf der Zunge zergehen:

Und in der abgelaufenen Saison wäre vielleicht noch ein weiterer Spitzenplatz hinzugekommen, hätte es nicht das 4. Juliwochenende gegeben. Die Tiere wurden zum Endflug in Wels gestartet. Auf der Flugroute hatte sich am Samstagmorgen im Raum Nürnberg/Würzburg schon früh ein großes Regengebiet gebildet, bei dem man jedoch davon ausging, dass es bis zum Eintreffen der Tauben abgezogen sein würde. Stattdessen wurde es immer größer und rührte sich nicht von der Stelle. Das Ergebnis ist bekannt. Der Konkurs ging – nicht nur bei den Osnabrückern Sportfreunden – über zwei Tage und die Verluste waren hoch und für alle Sportfreunde sehr schmerzlich. 14 „Volle“ brachte Klaus an den Start und noch heute fehlen ihm davon acht Tiere, die bis dahin in 2018 zweistellige Preiszahlen oder einen Preis weniger vorweisen konnten.
Dennoch konnte unser Sportfreund nach 12 Touren mit seinen fünf besten Fliegern 60 Preise vorweisen, darunter einige „alte“ Bekannte. Da ist zunächst der 09710-15-26 zu nennen, ein absoluter Top-Flieger des Schlages. Das bewies er nicht nur als Jähriger mit 13×13 Preisen und 1.083,20 AP, sondern auch als Zweijähriger, als er 13×12 Preise mit 921,08 AP flog. In der abgelaufenen Saison war er bei 12 Einsätzen 12-mal erfolgreich und holte mit 4.456 Pkm 986 AP. Er war bereits bester jähriger Vogel von Westfalen und 1. As-Vogel im Regionalverband. Sein Vater ist der 102, ein Enkel des bekannten Titanen-Paares. Seine Mutter, die 09710-13-424, stammt aus der alten „Crack-75-Linie“ und flog selbst vier Erste. Ein weiterer Crack ist der 09710-14-106, ein Halbbruder zum o. a. 26, der väterlicherseits wieder der alten „Crack-75-Linie“ über den 09710-13-400 entstammt. Der 106 flog im Jahr 2017 13×13 Preise mit 1.075,60 As-Punkten und errang damit diverse Meisterschaften und wurde bester Altvogel im Regionalverband 256. Im Jahr 2018 schlug er bei 12 Einsätzen 12-mal zu und holte 748 AP. Genannt werden sollen noch der 9710-16-293 (12×12, 748 AP, 4.456 Pkm), der 9710-15-85 (12×12, 733 AP, 4.456 Pkm) und der 9710-16-254 (12×11, 848 AP, 3.835 Pkm). Zwei jährige Vögel sollen hier ebenfalls vorgestellt werden, denn sowohl der 9710-17-25 (11×11, 735 AP, 3.905 Pkm) als auch der 9710-17-66 (11×11, 710 AP, 3.905 Pkm) flogen „Full House“. Das schafften im Übrigen auch vier jährige Weibchen, nämlich die 81 (11×11, 794 AP, 3905 Pkm), die 57 (11×11, 779 AP), die 11 (11×11, 773 AP) und die 45 (11×11, 765 AP). Bei den überjährigen Weibchen waren es die 9710-16-202 (12×11, 960 AP, 3.835 Pkm) und die 9710-14-153 (12×11, 728 AP, 4.049 Pkm), die zu den zahlreichen errungenen Meisterschaften ihr Scherflein beitrugen. Letztere ist keine Unbekannte, denn sie flog als Jungtaube 6×5 Preise, als Jährige 13×12 Preise (1.040 AP) und 2017 13×13 Preise.
Seit Jahren vertraut unser Sportfreund den Produkten der Firma Röhnfried. Gefüttert wird ein Grundfutter, das aus den Sorten Betz-Superkraft, Betz Grand Prix, Mifuma Top Mix und Mifuma Energy zu gleichen Teilen gemischt ist. Hinzu kommt als eigenständige Mischung das leichte Futter Relax (Mifuma). Am Rückkehrtag, meistens ist es der Samstag, wird ausschließlich Relax gereicht. Zum Zwecke der schnellen Regeneration wird dem Trinkwasser Rotosal und Bt-Amin forte mengenmäßig nach Herstellerangaben zugesetzt. Am Sonntag und Montag kommen Avidress, Blitzform und UsneGano ins Trinkwasser. UsneGano, ein Bartflechten- und Oregano-Mix mit weiteren natürlichen Bestandteilen hat einen positiven Effekt auf die Verdauung der Tauben und senkt den Infektionsdruck. An beiden Tagen kommen 75 % Relax und 25 % der Grundmischung in die Futterraufe. Das Futter wird mit vier Löffeln K+K Protein 3000, Moorgold, einem Löffel Immunbooster und drei Löffeln Entrobac angereichert. Entrobac ist ein Ergänzungsfuttermittel für Tauben. Es enthält probiotische Bakterien und spezielle Prebiotika, die für eine optimale Besiedlung der Darmflora benötigt werden. Immunbooster fördert die Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit des Immunsystems und somit die Gesundheit der Tauben von innen.
Dienstags bis donnerstags erhält die Truppe dann ausschließlich das Grundfutter. Am Einsatztag kommt bei kürzeren Flügen Relax zum Einsatz und ab den Mittelstreckenflügen stattdessen die Grundmischung.

Dienstags und mittwochs werden dem Trinkwasser UsneGano, Avidress und Elektrolyt 3Plus zugesetzt, den letzten drei Tränken der Woche dann Carni-Speed, UsneGano, Avidress und Elektrolyt 3Plus. Am Einsatztag ist klares Wasser in der Tränke, das mit Elektrolyt 3Plus angereichert wird. Die Erfahrung, dass die Tauben dadurch weniger trinken, hat unser Sportfreund nicht gemacht. „Im Gegenteil, das schien geschmacklich hervorragend zu sein. Fast meinte man, sie trinken mehr“, so sein Urteil. Ab dem 6. Flug wird dem Wasser für die letzten drei Tage noch Rotosal zugesetzt.
Um gesundheitlich nichts anbrennen zu lassen, wird der gesamte Bestand seit 10 Jahren im Herbst gegen Salmonellen und Paramyxo geimpft, wobei ein Ganzjahresimpfstoff zum Einsatz kommt. Vor der Saison wird mit Ridzol S für sechs Tage gegen Trichomonaden und mit Baycox für zwei Tage gegen Kokzidien gekurt. Auch die oberen Luftwege werden mit einer Fünf-Tage-Kur gereinigt. Vor der Saison wird man bei den Tierärzten Arnold und/oder Becker vorstellig.
Klaus Steinbrink achtet darauf, dass der Nachwuchs nicht steril gehalten wird, sondern sich ständig mit Krankheitserregern auseinander setzen muss. Aus diesem Grund ist der Schlagboden mit einem Granulat der Firma Natural ausgelegt, dem Hackschnitzel beigemischt sind, ursprünglich für Papageienvolieren gedacht. Dieses Gemisch entzieht den anfallenden Exkrementen die Feuchtigkeit. Ca. 20 % des Schlagbodens sind mit Stroh ausgelegt. In dieses Gemisch hinein wird gefüttert. Vor dem 1. Preisflug wird das Holz-Granulat-Gemisch entfernt und der Schlagboden ab diesem Zeitpunkt täglich gesäubert. Mit dieser Methode hat unser Sportfreund es geschafft, dass er seit drei Jahren von der Jungtaubenkrankheit verschont geblieben ist. Gefüttert werden die Grundmischung und Relax im Verhältnis 2:1.
Angesichts der Qualität seiner Tauben und des durchdachten Schlagregimes ist davon auszugehen, dass Klaus Steinbrink bald ein neues Kapitel seiner Erfolgsgeschichte schreiben wird und seiner Titelsammlung die 11. Top-Ten-Platzierung hinzufügen kann.

Diese Eigenschaften verkörpert nicht nur Klaus Steinbrink als Züchter, nein, er verlangt es vor allem von seinen Tauben. Möchte man einen der absoluten Champs im Taubensport erleben, dann ist man im niedersächsischen Wallenhorst genau richtig. Wallenhorst liegt im Osnabrücker Land an den südlichen Ausläufern des Wiehengebirges mitten im Natur- und Geopark. Die Gemeinde gehört zum Einzugsgebiet der südlich angrenzenden Stadt Osnabrück und ist etwa 7 km von deren Stadtzentrum entfernt.
Genau die richtige Distanz, um ordentlichen Taubensport auf allerhöchstem Niveau zu betreiben. Klaus Steinbrink verkörpert dieses Erfolgsgen seit vielen Jahren. Er ist ein Züchter mit Leib und Seele, dabei ist ihm keine Arbeit zu schade, um Topleistungen mit seinen Tauben abzurufen. Fragt man ihn nach den Eigenschaften seiner besten Tauben, so bekommt man einen kurzen und schlagkräftigen Satz zu hören: „Energisch, Härte und Siegeswille brauchen meine Tauben!“
Mit diesem knallharten Willen spielt Klaus Steinbrink im Regionalverband 256 Osnabrück und Umgebung, Reisevereinigung Osnabrück von 1911. In der RV spielen ca. 35 Züchter und in der Fluggemeinschaft ca. 95 Züchter. Die Reiserichtung ist Südost, mit dem Endflug ab Wels. Bei den 13 durchgeführten Altflügen erringt Sportsfreund Steinbrink sagenhafte 9 erste Konkurse, damit ist Spitze ohne Ende garantiert.
Die Tauben werden das gesamte Jahr auf Spannung gehalten und, sofern es irgendwie möglich ist, auch im Winter rausgelassen. Durch den immer wieder stattfindenden Freiflug sollen die Tauben ihre natürliche Grundkondition beibehalten. Ginge es nach Klaus, könnte bereits an Weihnachten wieder mit Tauben gespielt werden. Allerdings steht auch hier vor der Reise erstmal die Aufzucht der Jungtauben. Die Reisetauben werden bereits im Winter gepaart, insgesamt werden ca. 70 Jungtauben für den Eigenbedarf gezüchtet. Bei den Alttauben wird die totale Witwerschaft gespielt. Der Grund wird ganz einfach erklärt, es sollen möglichst alle Tauben getestet werden, um die größtmögliche Aussagekraft über die Zucht bzw. die Zuchttiere zu erhalten. Zu Beginn der Reise 2017 befanden sich ca. 30 jährige Tauben im Team des Meisterspielers.
Bereits beim 10. Flug standen 8 erste Preise in der Vita. Wie geht das? Super Tauben – ein Topzüchter als Perfektionist – gutes Schlagklima – knallharte Selektion!
Dabei kann man nicht sagen, dass besonderer Wert auf das Spiel mit Jungtauben gelegt wird. Zumindest gibt es laut dem Züchter keine Garantie, dass eine gute Junge auch eine gute alte Taube wird. Vielmehr soll die Jungtaube mit ihrer natürlichen Gesundheit, ohne Einsatz von Medikamenten die Flugsaison überstehen. Mit gut abgerichteten Jungtauben könnte man leicht alle dominieren, aber eine harte Jungtaube, die sich auch mal durchbeißt, steht eher im Fokus des Züchters. Gerade die Jungtauben sollen möglichst bis 400 Kilometer gespielt und anschließend in die Reisemannschaft übernommen werden. Am liebsten werden alle Jungtauben übernommen. Die jährigen Flieger sollten einige Preise vorweisen und Spitzenplatzierungen erreichen. Die 2-jährigen Tauben müssen mindestens 10 Preise erringen, um ein Ticket für die kommende Saison zu erhalten.
Die alten Tauben werden ca. 10 Mal vor der Saison zum Training gebracht. In früheren Jahren war dieses Trainingsprogramm allerdings etwas mehr. Aber man ist dazu übergegangen, dass diese Flüge durchaus reichen. Immerhin trainieren die Tauben am Haus phantastisch. In ihrer Hochform fliegen die Witwer auch mal locker an die 2 Stunden und wenn die Weibchen selbiges tun, kann es gut möglich sein, dass gegen 21 Uhr schon mal ein Vogel in die Luft kommt, um die Täubinnen endlich nach unten zu holen.
Um das Schieffliegersyndrom bei dieser Belastung zu mindern, kommt schon sehr früh in der Saison K+K Protein 3000 zum Einsatz. K+K Protein 3000 ist ein leicht verdauliches Eiweißkonzentrat aus tierischen und pflanzlichen Proteinen mit einem Rohproteingehalt von 65 %. Neben dem Muskelaufbau unterstützt K+K Protein 3000 durch die enthaltene Kiesel- und Heilerde die Verdauung.
Auch bei der weiteren Versorgung während der gesamten Reisesaison baut Klaus Steinbrink auf die Produkte der Firma Röhnfried. Dabei unterstützt er sogar selbst mit eigenen Ideen. Was die Vorbereitung seiner Tauben angeht, ist Klaus Steinbrink nämlich sehr genau und gewissenhaft.
Einer der wichtigsten Punkte im modernen Taubensport ist nach seiner Meinung die Regeneration nach dem Flug. Hier findet man in der Futterraufe Mifuma Relax Mischung und in der Tränke Bt-Amin Forte. Zur Regeneration gibt es kein besseres Produkt, nach Aussage des Züchters. Bt-Amin forte enthält hochdosierte Aminosäuren, Elektrolyte und B-Vitamine in einer definierten Zusammensetzung. Die essentiellen Aminosäuren sind leicht verfügbar und stellen somit während Medikamentenkuren und in der Reisezeit eine optimale Entlastung dar. Die zahlreichen hochdosierten B-Vitamine sind für die Blutbildung und Nervenstärkung während der Reisesaison unerlässlich.
Am Abend nach dem Flug bekommen die Tauben einige Leckerlis in ihre Näpfe. Hier handelt es sich um eine Mischung aus 1/3 Hanf, 1/3 Sämereien und 1/3 Immun Perle.
Am 2. und 3. Tag nach dem Flug gibt es weiterhin Relax Mischung angereichert mit 4 Löffeln K+K Protein 3000, 2 Löffeln Entrobac und 2 Löffeln Immunbooster.
Entrobac ist ein Ergänzungsfuttermittel für Tauben. Es enthält probiotische Bakterien und spezielle Prebiotika, die für eine optimale Besiedlung der Darmflora benötigt werden. Entrobac eignet sich bestens zur Darmsanierung während oder nach Belastungen, Futterumstellungen, Stressphasen und Behandlungen. Der enthaltene Bakterienstamm ist gegen viele Antibiotika stabil und deshalb ist Entrobac bestens zum Darmaufbau während und nach antibiotischen Behandlungen geeignet. Immunbooster fördert die Aufmerksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit des Immunsystems und somit die Gesundheit der Tauben von innen.
Im Wasser befinden sich an diesen beiden Tagen bei einer Menge von 2 Litern 3 ml Blitzform, 5 ml UsneGano und 7 ml Avidress.
Gerade Blitzform bezeichnet Klaus als eines der wichtigsten Produkte und steht bei ihm an erster Stelle bei der Versorgung seiner gefiederten Freunde. Denn bei seinem Motto: „Spitze Fliegen steht ganz oben“ hilft ihm besonders das Blitzform!
Ein Tipp des Meisterspielers in der Versorgung ist ganz sicherlich die Versorgung bei den letzten 7 Mahlzeiten. Hier bekommen die Tauben Carni-Speed und Avidress Plus (7 ml auf 2 Liter) ins Trinkwasser. Zusätzlich bei den letzten 3 Mahlzeiten gibt es noch Elektrolyt 3 Plus.
Zum einen den 09710-15-26 V, er ist ein absoluter Top-Flieger des Schlages, das beweist er nicht nur als Jähriger mit 13/13 Preisen und 1083,20 As-Punkten, sondern auch als 2-Jähriger fliegt er wieder 13/12 mit 921,08 As-Punkten. Er war bereits bester jähriger Vogel von Westfalen und 1. As-Vogel im Regionalverband. Sein Vater ist der 102, ein Enkel des bekannten Titan-Paars. Seine Mutter stammt natürlich aus der alten Crack-75-Linie von Klaus Steinbrink. Die Mutter 09710-13-424 fliegt selbst 4 x 1. Konkurs!
Ein weiterer Knaller ist der 09710-14-106 V, er ist ein Halbbruder zum oben genannten „26“, väterlicherseits wieder die alte Crack-75-Linie über den 09710-13-400 V, dieser bildet ein super Paar mit der 09710-13-424. Sie wiederum stammt übrigens aus dem alten 09710-02-654 (Zuchtvogel Nr. 1). Der „106“ fliegt im Jahr 2017 13/13 Preise mit 1075,60 As-Punkten, er erringt damit diverse Meisterschaften und wird bester Altvogel im Regionalverband 256!
Auf die Täubin 09710-14-153 W kann man als Züchter in besonderer Weise stolz sein. Sie steht für absoluten Verlass. Flog sie als Jungtaube 6/5 Preise, folgte als Jährige eine Saison mit 13/12 Preisen und 1040 As-Punkten. Dieses Jahr flog die „153“ 13/13 Preise. Sie ist eine Enkelin vom „Tyson“ über Roland und Denis Faber gekreuzt mit der alten Janssen-Linie von Klaus Steinbrink. Ihr Vater ist der 09710-06-412.
Für den nötigen Nachwuchs an guten Tauben sorgt der 09511-09-36 V, er war 2014 Miterringer der 2. Deutschen Meisterschaft und wurde im Jahr 2013 30. As-Vogel der Bundesrepublik Deutschland. Er trägt ebenfalls das alte Janssen/Crack-Blut in sich sowie die Linien vom alten „Super Dohmen“.
Mit diesen Tauben und einem super Reisesystem ist auch in den kommenden Jahren immer wieder mit Schlag Klaus Steinbrink auf allen Ebenen zu rechnen. Weiterhin viel Erfolg.
Wieder hat der letzte Flug Klaus Steinbrink eine Spitzenplatzierung verhagelt. Was soll man machen? Da liegt man vor dem Endflug national besonders mit den Vögeln auf aussichtsreichen Plätzen und dann macht einem das Wetter den berühmten Strich durch die Rechnung. Setzt man den 600er in den Sand, dann kann man die Schuld bei sich, den Tauben, dem Auflassleiter oder wem auch immer suchen. Kann der Flug aus Witterungsgründen nicht durchgeführt werden oder muss zurückgenommen werden, dann ist eigentlich nur der Wettergott verantwortlich zu machen. Im Falle des RegV 256 wurde auch der ersatzweise durchgeführte Flug von 360 km ein „verkorkster“, weil die Temperaturen einfach zu hoch waren. Bleibt die Frage, ob es keine Alternative gab, die ein flexibler Reiseplan doch zugelassen hätte. Muss eigentlich der Flug mit der größten Entfernung tatsächlich immer an das Ende der Reise gelegt werden? Wie beschrieben ist dies dem Sportfreund Klaus Steinbrink in der abgelaufenen Saison widerfahren. Dabei kann das Reisejahr 2016 durchaus als gelungen bezeichnet werden. Mit den Einjährigen konnte sich Klaus auf Position acht der Verbandsjährigen-Meisterschaft und damit bei deutschen Meisterschaftswettbewerben zum x-ten Mal national unter den besten Zehn platzieren. Bei der Meisterschaft der Zeitschrift „Die Brieftaube“ kam er deutschlandweit auf den 28. Platz. 21 Tauben holten bei 13 Wettflügen eine zweistellige Preiszahl. Neun 1. Konkurse bei den Alten und drei auf der Jungtierreise zeigen auf, dass die Mannschaft auch in der Lage war, Spitzenplatzierungen zu belegen. Regional war Klaus wie immer an der Spitze. Letztere Aussage gilt auch für andere Ebenen, denn in der RV Osnabrück von 1911, in der Fluggemeinschaft Osnabrück und im RegV 256 – Osnabrück u.U. – findet man ihn wie gehabt auf den vordersten Plätzen.
An dem Spielsystem hat sich nichts geändert, nach wie vor wird die totale Witwerschaft praktiziert. Die Truppe war etwas kleiner als im Vorjahr. Mit 68 Tieren ging Klaus Steinbrink auf den 1. Preisflug. In der Reisesaison ist für die Vögel zweimaliger täglicher Freiflug von ca. 45 Minuten angesagt. Die Weibchen kommen nur ein Mal am Tag in die Luft, bleiben dann aber, so sie sich in Topform befinden, bis zu zwei Stunden oben. Neu ist, dass die Paare vor dem Einsetzen nicht mehr zusammen laufen dürfen, nach dem Flug können sie sich für einige Stunden miteinander vergnügen. Weil man sich Vorteile für die Muskulatur verspricht, erfolgt das wöchentliche Bad mit lauwarmem Wasser erst am Einsatztag. Bis zum 6. Flug wurde die Reisemannschaft jeweils donnerstags von 35 km privat trainiert.
Der 9710-15-26 wurde 1. RegV-Ass-Vogel bei den Jährigen und 1. Westfälischer Ass-Vogel. Bei 13 Flügen war er 13 Mal erfolgreich und erzielte 1.083 Ass-Punkte. Zwei 1. Konkurse, ein 4. Preis, ein „Siebter“ und zwei „Achte“ zieren seinen Leistungsnachweis. Er führt das Blut der alten „Cracklinie“ in seinen Adern, aber auch das der „Heremanslinie“. Einen Preis weniger bei gleich vielen Einsätzen flog die 9710-14-153. Mit ihren 12 Preisen erzielte sie 1.040 AP. 2., 3., 9. und 10. Preis lauteten die Spitzenplatzierungen. Sie wurde 1. Ass-Weibchen der RV. Ihre Abstammung geht auf den „Super Charlie 412“ zurück. Dieser flog in seiner Laufbahn 19 Konkurse bis zum 9. Listenpreis, darunter 2 x 1. Er ist heute ein bewährter Zuchtvogel. 13 x 12 Preise flog der 9710-13-466, darunter einen „Ersten“ gegen 6.713 Tauben von Bamberg (324 km). „Crack“ und „227“ finden wir im Abstammungsnachweis. Die 4242-08-227 stammt von Dirk Schroll und geht auf die Linie Heremans-Ceusters zurück. Sie ist ein wahres Zuchtjuwel und hat mit unterschiedlichen Partnern zahlreiche Asse gezogen. Aus Sportfreund Steinbrinks „Titanenpaar“ stammt der 9710-14-73. Mit seinen 12 Preisen holte er 974 AP. Sein Vater, der „212“, machte es seinem Sohn mit dem Fliegen von Spitzenpreisen vor, denn er flog selbst bereits drei 1. Konkurse, einen davon in diesem Jahr von Neumark. Auf dem letzten Flug wurde er geschont. Ebenfalls aus dem Titanenpaar stammt der 9710-14-103. Auch er brachte es auf 12 Listenplatzierungen und holte 957 AP. Zwei alte Bekannte sind der 9710-12-366 und die 9710-11-541. Beide konnten wir schon mehrfach vorstellen. Der „366“ (genannt Skyfighter) versagte nur einmal und holte mit 13 x 12 Preisen 950 AP. Im Jahr zuvor waren es 11 x 10 Preise und 807 AP.
Seit Jahren ist Klaus Anhänger der Röhnfried-Produktpalette. Er ist von der Qualität und dem breiten Angebot voll überzeugt. Daher hat er auch die unterschiedlichsten Produkte in sein Versorgungskonzept aufgenommen. An diesem Konzept werden seit Jahren bestenfalls kleine Nuancen geändert. Gefüttert werden Energx, Relax und Power-Mix von Mifuma und Grand Prix von der Firma Betz. Bei einer Fütterung, wie sie hier praktiziert wird, ist das Zufüttern von Eiweiß zwingend erforderlich. Klaus Steinbrink greift auf K+K Protein 3000 zurück, ein Konzentrat aus tierischen und pflanzlichen Proteinen. Je nach Flugverlauf setzt er es zwei bis fünf Mal in der Woche ein. Bei Bedarf kommen noch Jungtierpulver und Entrobac an das Futter. Dazu wird es mit Moorgold angefeuchtet, „übrigens das beste Produkt, das in diesem Bereich auf dem Markt ist“, so Sportfreund Steinbrink im Originalton.
Bisweilen weicht Klaus Steinbrink in der Anwendung von den Herstellerempfehlungen ab. So gibt er Carni-Speed den Jungtauben wie vorgeschlagen während der ganzen Saison in das Trinkwasser. Bei den Alttauben hingegen setzt er dieses Ergänzungsfuttermittel quasi als Kur vor Beginn der Saison für zwei bis drei Wochen ein, während der Reise dann nicht mehr. Das ist plausibel, denn auch hier im Osnabrücker Land müssen die Tauben wegen der zahlreich vorkommenden Greifvögel über den Winter festgesetzt werden. Erhalten sie dann wieder Freiflug, zeigen sie nach dem Einsatz von Carni-Speed eine deutlich höhere Trainingsfreude. Einen hohen Stellenwert im Versorgungsplan hat das Produkt RO 200 ready, ein Konditionspulver aus Polyvitaminen, Elektrolyten, Aminosäuren, Mineralstoffen, Energieträgern, Spurenelementen und Prebiotika. Letztlich war es Klaus, der den Impuls zur Einführung dieses Produkts gab, hatte er doch mit dem Vorgängermittel CO 200 des bekannten Tierarztes Dr. Erdös beste Erfahrung gemacht. Zu drei Mahlzeiten wird RO 200 ready gereicht. Nach Rückkehr vom Flug kommen Bt-Amin forte, Mumm und bei schwierigen Flügen Rotosal in die erste Tränke, um eine schnelle Regeneration zu erzielen.
Eine weitere zentrale Bedeutung in der Versorgung hat Blitzform. Zur Stoffwechselanregung und zur Verbesserung des Sauerstofftransportes wird diese Jod-Eisen-Kombination drei Mal pro Woche dem Trinkwasser zugesetzt. Klaus Steinbrink ist der Meinung, dass hierdurch der letzte „Kick“ für Spitzenplatzierungen kommt. Zurück zum Rotosal. Drei Mal pro Woche, nämlich von Dienstag bis einschließlich Donnerstag, wird dieses flüssige Ergänzungsmittel auf der Basis von organischem Phosphor und Oligosacchariden der Abendtränke zugesetzt. Erstmals in der verflossenen Saison setzte Klaus am Einsatztag Elektrolyt 3Plus im Trinkwasser ein. Dass die Tauben dadurch weniger trinken, die Erfahrung hat er nicht gemacht. „Im Gegenteil, das schien geschmacklich hervorragend zu sein. Fast meinte man, sie trinken mehr“, so sein Urteil. „Bei warmen Wetter ging ich sogar so weit, den Tieren vor dem Einsetzen ungefähr 15 ml dieses Trinkwassers den Tauben in den Kropf zu geben.“
2025
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